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Waldeslust

Bäume und Wald in Bildern und Skulpturen der Sammlung Würth

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  • 320 stron
  • 12 godzin czytania

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Waldeslust! Der Wald übertrifft kaum ein anderes Sujet der Kunstgeschichte in Aussagekraft und Deutungsvielfalt. Als Schauplatz von Märchen war er schon in der Kindheit ein wichtiger Projektionsraum, wo jugendliche Helden ungewöhnlichen Wesen begegneten und sich bewährten. Diese fantastischen Vorstellungen der Romantiker prägen auch das Fühlen und Denken des 21. Jahrhunderts. Ein Waldspaziergang gilt nach wie vor als besinnliche Entspannung. Im 19. Jahrhundert breiteten sich romantische Ideen rasch aus und beeinflussten sogar die 'wissenschaftliche Forstästhetik': Der Wald wandelte sich vom 'wilden Draußen' zum Naturgenuss und schließlich zum 'städtischen Naherholungsgebiet'. Die Kunsthalle Würth thematisiert in ihrer diesjährigen Herbst-Ausstellung die kulturhistorischen Aspekte des deutschen Natur- und Waldbewusstseins. Gezeigt werden Schöpfungsmythen, wie der 'Baum der Erkenntnis', und die Vorstellung des 'Heiligen Hains', der auf die siegreiche Schlacht im Teutoburger Wald verweist. Auch die Waldromantik des Biedermeier und die dunklen Aspekte des Waldes in deutschen Märchen werden behandelt. Die Ausstellung berücksichtigt zudem den Stadtpark der Modernität und den transzendierenden Urwald der Expressionisten. In den späten 1920er-Jahren wurde der Wald zum 'Gegner' der Surrealisten, während das Thema Waldsterben in den 1970er-Jahren zurück ins öffentliche Bewusstsein gelangte. Mit rund 100 markanten Werken von Cranach bis

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Waldeslust, Christoph Douglas

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Waldeslust
Podtytuł
Bäume und Wald in Bildern und Skulpturen der Sammlung Würth
Język
niemiecki
Wydawca
Swiridoff
Rok wydania
2011
Oprawa
miękka
Liczba stron
320
ISBN10
3899292286
ISBN13
9783899292282
Seria
Opis
Waldeslust! Der Wald übertrifft kaum ein anderes Sujet der Kunstgeschichte in Aussagekraft und Deutungsvielfalt. Als Schauplatz von Märchen war er schon in der Kindheit ein wichtiger Projektionsraum, wo jugendliche Helden ungewöhnlichen Wesen begegneten und sich bewährten. Diese fantastischen Vorstellungen der Romantiker prägen auch das Fühlen und Denken des 21. Jahrhunderts. Ein Waldspaziergang gilt nach wie vor als besinnliche Entspannung. Im 19. Jahrhundert breiteten sich romantische Ideen rasch aus und beeinflussten sogar die 'wissenschaftliche Forstästhetik': Der Wald wandelte sich vom 'wilden Draußen' zum Naturgenuss und schließlich zum 'städtischen Naherholungsgebiet'. Die Kunsthalle Würth thematisiert in ihrer diesjährigen Herbst-Ausstellung die kulturhistorischen Aspekte des deutschen Natur- und Waldbewusstseins. Gezeigt werden Schöpfungsmythen, wie der 'Baum der Erkenntnis', und die Vorstellung des 'Heiligen Hains', der auf die siegreiche Schlacht im Teutoburger Wald verweist. Auch die Waldromantik des Biedermeier und die dunklen Aspekte des Waldes in deutschen Märchen werden behandelt. Die Ausstellung berücksichtigt zudem den Stadtpark der Modernität und den transzendierenden Urwald der Expressionisten. In den späten 1920er-Jahren wurde der Wald zum 'Gegner' der Surrealisten, während das Thema Waldsterben in den 1970er-Jahren zurück ins öffentliche Bewusstsein gelangte. Mit rund 100 markanten Werken von Cranach bis