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Die Studie beleuchtet Fragen der agrargeschichtlich bisher wenig erforschten Zeit des Zweiten Weltkrieges. Vor dem Hintergrund des ernährungspolitischen Druckes wird analysiert, wie sich das Verhältnis von zwangswirtschaftlichen Maßnahmen und bäuerlichem Verhalten gestaltete. Bayern unterschied sich organisatorisch durch die Tradition staatlicher Landwirtschaftsstellen von anderen Regionen, in denen der Reichsnährstand zentral und im Dorf besser Fuß fassen konnte. Die Kriegssituation stellte das innerdörfliche Verhältnis auf die Probe. Kleinere Hofeigentümer fürchteten, von wirtschaftlich potenteren Bauern verdrängt zu werden. Flüchtlinge und Vertriebene wollten auf den Höfen versorgt sein. Das über weite Strecken gute Zusammenleben zwischen Zwangsarbeitern und Bauern war den Sicherheitsbehörden ein Dorn im Auge. Bäuerliche Verhaltensweisen konterkarierten den Herrschaftsanspruch des Regimes.
Zakup książki
Nationalsozialistische Agrarpolitik und bäuerliches Verhalten im Zweiten Weltkrieg, Theresia Bauer
- Język
- Rok wydania
- 1996
- Oprawa
- (miękka)
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- Tytuł
- Nationalsozialistische Agrarpolitik und bäuerliches Verhalten im Zweiten Weltkrieg
- Podtytuł
- Eine Regionalstudie zur ländlichen Gesellschaft in Bayern ... und neuesten Geschichte)
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Theresia Bauer
- Wydawca
- Peter Lang
- Rok wydania
- 1996
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 221
- ISBN10
- 3631499841
- ISBN13
- 9783631499849
- Seria
- Kategorie
- Tagi
- Tematy historyczne, Niemcy, Europa, Społeczeństwo, Kultura & Społeczeństwo, Średniowiecze, Historia Europy, Teorie polityczne, Kanada, Bawaria, Zachowanie, etologia, Wojna Światowa, Budowniczowie
- Opis
- Die Studie beleuchtet Fragen der agrargeschichtlich bisher wenig erforschten Zeit des Zweiten Weltkrieges. Vor dem Hintergrund des ernährungspolitischen Druckes wird analysiert, wie sich das Verhältnis von zwangswirtschaftlichen Maßnahmen und bäuerlichem Verhalten gestaltete. Bayern unterschied sich organisatorisch durch die Tradition staatlicher Landwirtschaftsstellen von anderen Regionen, in denen der Reichsnährstand zentral und im Dorf besser Fuß fassen konnte. Die Kriegssituation stellte das innerdörfliche Verhältnis auf die Probe. Kleinere Hofeigentümer fürchteten, von wirtschaftlich potenteren Bauern verdrängt zu werden. Flüchtlinge und Vertriebene wollten auf den Höfen versorgt sein. Das über weite Strecken gute Zusammenleben zwischen Zwangsarbeitern und Bauern war den Sicherheitsbehörden ein Dorn im Auge. Bäuerliche Verhaltensweisen konterkarierten den Herrschaftsanspruch des Regimes.