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Eigeninteresse und Gemeinwohlbindung

Kulturspezifische Ausformungen in den USA und Deutschland

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  • 234 strony
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In den letzten Jahren hat die Diskussion über die Gemeinwohlbindung in modernen Nationalstaaten an Bedeutung gewonnen. Besonders die Vergleiche zwischen den USA und Deutschland werfen Fragen zu den kulturspezifischen Mustern auf, die die politischen Gemeinschaften prägen. Um fundierte Vergleiche anstellen zu können, ist es wichtig, diese spezifischen Institutionen und deren kulturelle Wurzeln zu verstehen, anstatt sie als transplantierbare Modelle zu betrachten. Die Begriffe „Eigeninteresse und Gemeinwohl“ werden dabei als zentrale analytische Konzepte betrachtet, die eine grundlegende Polarität darstellen. Diese Polarität wird sowohl in den USA als auch in Deutschland untersucht, wobei auch aktuelle Debatten über Entsolidarisierung und den Werteverfall angesprochen werden. Die Herausgeber und Autoren vermeiden jedoch eine oberflächliche Analyse und konzentrieren sich auf eine tiefere Diagnose dreier Themenfelder: Erstens werden die soziologischen und wirtschaftlichen Transformationen im Zusammenhang mit der Krise der Arbeitsgesellschaft beleuchtet. Zweitens wird das Verhältnis zwischen Nationalstaat und Bürger, insbesondere aus der Perspektive von Interessengruppen, analysiert. Schließlich wird das stifterische Engagement in beiden Ländern verglichen und grundlegende Überlegungen zum stifterischen Handeln angestellt. Der Band basiert auf einer Tagung, die im Juni 2000 in Frankfurt am Main stattfand, an der Wissenschaftler aus

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Eigeninteresse und Gemeinwohlbindung, Roland Becker

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Rok wydania
2001
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Eigeninteresse und Gemeinwohlbindung
Podtytuł
Kulturspezifische Ausformungen in den USA und Deutschland
Rok wydania
2001
Oprawa
miękka
Liczba stron
234
ISBN10
3896698117
ISBN13
9783896698117
Seria
Opis
In den letzten Jahren hat die Diskussion über die Gemeinwohlbindung in modernen Nationalstaaten an Bedeutung gewonnen. Besonders die Vergleiche zwischen den USA und Deutschland werfen Fragen zu den kulturspezifischen Mustern auf, die die politischen Gemeinschaften prägen. Um fundierte Vergleiche anstellen zu können, ist es wichtig, diese spezifischen Institutionen und deren kulturelle Wurzeln zu verstehen, anstatt sie als transplantierbare Modelle zu betrachten. Die Begriffe „Eigeninteresse und Gemeinwohl“ werden dabei als zentrale analytische Konzepte betrachtet, die eine grundlegende Polarität darstellen. Diese Polarität wird sowohl in den USA als auch in Deutschland untersucht, wobei auch aktuelle Debatten über Entsolidarisierung und den Werteverfall angesprochen werden. Die Herausgeber und Autoren vermeiden jedoch eine oberflächliche Analyse und konzentrieren sich auf eine tiefere Diagnose dreier Themenfelder: Erstens werden die soziologischen und wirtschaftlichen Transformationen im Zusammenhang mit der Krise der Arbeitsgesellschaft beleuchtet. Zweitens wird das Verhältnis zwischen Nationalstaat und Bürger, insbesondere aus der Perspektive von Interessengruppen, analysiert. Schließlich wird das stifterische Engagement in beiden Ländern verglichen und grundlegende Überlegungen zum stifterischen Handeln angestellt. Der Band basiert auf einer Tagung, die im Juni 2000 in Frankfurt am Main stattfand, an der Wissenschaftler aus