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Limbus Preziosen: Stefan Zweigs Reise ins Nichts

Historische Miniatur

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  • 110 stron
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Nach acht Jahren im Exil, das ihn um die halbe Welt geführt hat, wählt Stefan Zweig – meistgelesener deutschsprachiger Autor seiner Zeit – am 22. Februar 1942 in Petrópolis, Brasilien, den Freitod. Auf dem Nachtkästchen finden Kriminalbeamte eine Flasche Wasser, ein Fläschchen Veronal, auf dem wohlgeordneten Schreibtisch neben frisch angespitzten Bleistiften seinen Abschiedsbrief. „Ich grüße alle meine Freunde“, steht da. „Mögen sie die Morgenröte noch sehen nach der langen Nacht! Ich, allzu Ungeduldiger, gehe ihnen voraus.“ Verfolgt, vereinsamt und völlig erschöpft fühlt Stefan Zweig sich nur noch in dieser letzten Entscheidung frei. Die Morgenröte ahnt er wohl, die Wende im Zweiten Weltkrieg, das nahende Ende der faschistischen Nacht erlebt er tragischerweise nicht mehr. Reinhard Wilczek beleuchtet die Gleichzeitigkeit von literarischem Welterfolg und unaufhaltbarem Untergang in Stefan Zweigs letzten beiden Lebensjahrzehnten und folgt den Spuren der Vorbereitung dieses verzweifelten finalen Aktes der Autonomie in Leben und Werk dieses großartigen Denkers und Autors.

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Limbus Preziosen: Stefan Zweigs Reise ins Nichts, Reinhard Wilczek

Język
Rok wydania
2015
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Limbus Preziosen: Stefan Zweigs Reise ins Nichts
Podtytuł
Historische Miniatur
Język
niemiecki
Rok wydania
2015
Oprawa
twarda
Liczba stron
110
ISBN10
3990390422
ISBN13
9783990390429
Seria
Kategorie
Opis
Nach acht Jahren im Exil, das ihn um die halbe Welt geführt hat, wählt Stefan Zweig – meistgelesener deutschsprachiger Autor seiner Zeit – am 22. Februar 1942 in Petrópolis, Brasilien, den Freitod. Auf dem Nachtkästchen finden Kriminalbeamte eine Flasche Wasser, ein Fläschchen Veronal, auf dem wohlgeordneten Schreibtisch neben frisch angespitzten Bleistiften seinen Abschiedsbrief. „Ich grüße alle meine Freunde“, steht da. „Mögen sie die Morgenröte noch sehen nach der langen Nacht! Ich, allzu Ungeduldiger, gehe ihnen voraus.“ Verfolgt, vereinsamt und völlig erschöpft fühlt Stefan Zweig sich nur noch in dieser letzten Entscheidung frei. Die Morgenröte ahnt er wohl, die Wende im Zweiten Weltkrieg, das nahende Ende der faschistischen Nacht erlebt er tragischerweise nicht mehr. Reinhard Wilczek beleuchtet die Gleichzeitigkeit von literarischem Welterfolg und unaufhaltbarem Untergang in Stefan Zweigs letzten beiden Lebensjahrzehnten und folgt den Spuren der Vorbereitung dieses verzweifelten finalen Aktes der Autonomie in Leben und Werk dieses großartigen Denkers und Autors.