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Das Anasazi-Rätsel

Masterplaner, Kannibalen und Kachinas: auf den Spuren eines verschwundenen Volkes

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Als die ersten Siedler im Südwesten Nordamerikas die Ruinen beeindruckender Steinbauten entdeckten, vermuteten sie zunächst, es handele sich um Überreste der Azteken. Doch bald wurde klar, dass hier ein unbekanntes, verschwundenes Volk lebte, das kulturell weiter entwickelt war als die später ansässigen Indianerstämme. Die Navajo bezeichneten die ehemaligen Bewohner als „Anasazi“, was „alte Fremde“ bedeutet. Neuere Forschungen zeigen, dass diese Menschen von einfachen Grubenhausbewohnern zu einer hochstehenden Kultur, dem „Chaco Phänomen“, aufstiegen. Dieses zeichnete sich durch komplexe, astronomisch orientierte Architektur, ein ausgeklügeltes Straßennetz und große Mehrfamilienhäuser im Chaco Canyon aus, ergänzt durch zahlreiche Satellitensiedlungen in der Region. Ebenso mysteriös wie der plötzliche Aufstieg ist das abrupte Ende dieser Kultur, das zum Zusammenbruch führte. Die Anasazi zogen sich in schwer zugängliche Klippenwohnungen zurück, doch auch dort wurden sie offenbar von Angreifern bedroht. Viele Siedlungen fielen einem Massaker zum Opfer, und das „große Verschwinden“ der Anasazi bleibt bis heute ein Rätsel. Um 1300 war das Anasaziland nahezu menschenleer, und Archäologen wissen noch immer nicht, wohin die Anasazi verschwanden. Nach dem Zusammenbruch entstand die Kachina-Religion, die sich um höhere Kulturbringer dreht, die einst unter den Indianern lebten und dann verschwanden. Gibt es einen Zusammenhang zwischen de

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Das Anasazi-Rätsel, Gisela Ermel

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
60,99 zł

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Tytuł
Das Anasazi-Rätsel
Podtytuł
Masterplaner, Kannibalen und Kachinas: auf den Spuren eines verschwundenen Volkes
Język
niemiecki
Wydawca
Bohmeier
Rok wydania
2005
Oprawa
miękka
Liczba stron
200
ISBN10
3890944485
ISBN13
9783890944487
Seria
Opis
Als die ersten Siedler im Südwesten Nordamerikas die Ruinen beeindruckender Steinbauten entdeckten, vermuteten sie zunächst, es handele sich um Überreste der Azteken. Doch bald wurde klar, dass hier ein unbekanntes, verschwundenes Volk lebte, das kulturell weiter entwickelt war als die später ansässigen Indianerstämme. Die Navajo bezeichneten die ehemaligen Bewohner als „Anasazi“, was „alte Fremde“ bedeutet. Neuere Forschungen zeigen, dass diese Menschen von einfachen Grubenhausbewohnern zu einer hochstehenden Kultur, dem „Chaco Phänomen“, aufstiegen. Dieses zeichnete sich durch komplexe, astronomisch orientierte Architektur, ein ausgeklügeltes Straßennetz und große Mehrfamilienhäuser im Chaco Canyon aus, ergänzt durch zahlreiche Satellitensiedlungen in der Region. Ebenso mysteriös wie der plötzliche Aufstieg ist das abrupte Ende dieser Kultur, das zum Zusammenbruch führte. Die Anasazi zogen sich in schwer zugängliche Klippenwohnungen zurück, doch auch dort wurden sie offenbar von Angreifern bedroht. Viele Siedlungen fielen einem Massaker zum Opfer, und das „große Verschwinden“ der Anasazi bleibt bis heute ein Rätsel. Um 1300 war das Anasaziland nahezu menschenleer, und Archäologen wissen noch immer nicht, wohin die Anasazi verschwanden. Nach dem Zusammenbruch entstand die Kachina-Religion, die sich um höhere Kulturbringer dreht, die einst unter den Indianern lebten und dann verschwanden. Gibt es einen Zusammenhang zwischen de