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Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte - 80: Auf den Trümmern von Königsberg

Kaliningrad 1946-1970

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Nach der Eroberung von Königsberg durch die Rote Armee am 9. April 1945 und der Einverleibung des nördlichen Ostpreußen in die UdSSR hatten sich die neuen Machthaber zum Ziel gesetzt, aus Königsberg eine sowjetische Stadt zu machen. Neben dem Bevölkerungsaustausch und der Umbenennung in Kaliningrad im Juli 1946 kam der architektonischen Umgestaltung der stark zerstörten Stadt dabei eine zentrale Bedeutung zu. Bert Hoppe beschreibt und analysiert die Verzahnung von Architektur- und Identitätspolitik sowie die ihr zugrundeliegenden Konzepte, Pläne und Umgestaltungsmaßnahmen auf einer breiten Quellenbasis, die insbesondere auf Akten aus Kaliningrader Archiven fußt. Der Autor zeigt, daß es sich keineswegs um einen einlinigen Prozeß handelte. Nicht zuletzt aus der Enttäuschung über uneingelöste Versprechen der hochfliegenden Planungen erwuchs eine Bewegung, die einen behutsameren und bewußteren Umgang mit den architektonischen Zeugnissen der deutschen Stadtgeschichte forderte. Der Widerstand gegen die Sprengung der Ruine des Königsberger Schlosses erlitt allerdings eine Niederlage. Aus der Presse: „Eine äußerst lesenswerte Publikation, empfehlenswert weit über historische Fachkreise und heimattreue Leser hinaus!“ Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung 2001

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Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte - 80: Auf den Trümmern von Königsberg, Bert Hoppe

Język
Rok wydania
2000
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
127,99 zł

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Tytuł
Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte - 80: Auf den Trümmern von Königsberg
Podtytuł
Kaliningrad 1946-1970
Język
niemiecki
Autorzy
Bert Hoppe
Wydawca
Oldenbourg
Rok wydania
2000
Oprawa
miękka
Liczba stron
168
ISBN10
3486645803
ISBN13
9783486645804
Seria
Opis
Nach der Eroberung von Königsberg durch die Rote Armee am 9. April 1945 und der Einverleibung des nördlichen Ostpreußen in die UdSSR hatten sich die neuen Machthaber zum Ziel gesetzt, aus Königsberg eine sowjetische Stadt zu machen. Neben dem Bevölkerungsaustausch und der Umbenennung in Kaliningrad im Juli 1946 kam der architektonischen Umgestaltung der stark zerstörten Stadt dabei eine zentrale Bedeutung zu. Bert Hoppe beschreibt und analysiert die Verzahnung von Architektur- und Identitätspolitik sowie die ihr zugrundeliegenden Konzepte, Pläne und Umgestaltungsmaßnahmen auf einer breiten Quellenbasis, die insbesondere auf Akten aus Kaliningrader Archiven fußt. Der Autor zeigt, daß es sich keineswegs um einen einlinigen Prozeß handelte. Nicht zuletzt aus der Enttäuschung über uneingelöste Versprechen der hochfliegenden Planungen erwuchs eine Bewegung, die einen behutsameren und bewußteren Umgang mit den architektonischen Zeugnissen der deutschen Stadtgeschichte forderte. Der Widerstand gegen die Sprengung der Ruine des Königsberger Schlosses erlitt allerdings eine Niederlage. Aus der Presse: „Eine äußerst lesenswerte Publikation, empfehlenswert weit über historische Fachkreise und heimattreue Leser hinaus!“ Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung 2001