
Metamorphosen des Mängelwesens
Zu Werk und Wirkung Arnold Gehlens
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Die jüngsten Arbeiten zur wieder verstärkt rezipierten philosophischen Anthropologie haben deren umstrittensten Vertreter, den Philosophen und Soziologen Arnold Gehlen, meist stiefmütterlich behandelt. Auch Untersuchungen zum Einfluss politisch belasteter Autoren auf das intellektuelle Leben der Nachkriegszeit mieden ihn weitgehend. Diese Arbeit schließt eine doppelte Lücke, indem sie - vor allem mit Blick auf überraschend aktuelle handlungstheoretische Einsichten - die analytische Kraft seiner beiden Hauptwerke „Der Mensch“ und „Urmensch und Spätkultur“ rekonstruiert, ohne deren ideologische Dimensionen zu verschweigen. Daran anschließend wird erstmals die enorme, aber oft verdeckte Wirkung nachgezeichnet, die das so kontroverse Denken Gehlens auf bedeutende Sozialwissenschaftler nach 1945 hatte, unter anderem auf Jürgen Habermas und Niklas Luhmann.
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Metamorphosen des Mängelwesens, Patrick Wöhrle
- Język
- Rok wydania
- 2010
- Oprawa
- (miękka)
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- Tytuł
- Metamorphosen des Mängelwesens
- Podtytuł
- Zu Werk und Wirkung Arnold Gehlens
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Patrick Wöhrle
- Wydawca
- Campus-Verl.
- Rok wydania
- 2010
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 459
- ISBN10
- 3593391961
- ISBN13
- 9783593391960
- Seria
- Kategorie
- Opis
- Die jüngsten Arbeiten zur wieder verstärkt rezipierten philosophischen Anthropologie haben deren umstrittensten Vertreter, den Philosophen und Soziologen Arnold Gehlen, meist stiefmütterlich behandelt. Auch Untersuchungen zum Einfluss politisch belasteter Autoren auf das intellektuelle Leben der Nachkriegszeit mieden ihn weitgehend. Diese Arbeit schließt eine doppelte Lücke, indem sie - vor allem mit Blick auf überraschend aktuelle handlungstheoretische Einsichten - die analytische Kraft seiner beiden Hauptwerke „Der Mensch“ und „Urmensch und Spätkultur“ rekonstruiert, ohne deren ideologische Dimensionen zu verschweigen. Daran anschließend wird erstmals die enorme, aber oft verdeckte Wirkung nachgezeichnet, die das so kontroverse Denken Gehlens auf bedeutende Sozialwissenschaftler nach 1945 hatte, unter anderem auf Jürgen Habermas und Niklas Luhmann.