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1910 hatte Schnitzler vermerkt: »An der Stelle, die ihm gebührt, wird der Roman erst in der reineren Atmosphäre späterer Jahre sich behaupten.« Denn bei seinem Erscheinen 1908 löste der Roman einen regelrechten Skandal aus. Die Spitzen der Wiener Salonkultur sahen sich gespiegelt, und für viele ihrer Akteure waren die Indiskretionen des Schlüsselromans wenig schmeichelhaft. Mit psychologischer Raffinesse gelingt Schnitzler die Demaskierung der lebensuntüchtigen Gesellschaft der Jahrhundertwende und ein kaleidoskopartiger Blick auf die Ängste, Sehnsüchte und das uneingelöste Begehren der Personen. So hat man, bezogen auf den Protagonisten, den jungen Musiker Georg von Wergenthin, auch von einem »Anti-Bildungsroman« sprechen können, denn der junge Musiker bleibt, was er am Beginn des Romans gewesen ist – letztlich ohne Ziel und ohne persönliche oder gesellschaftliche Perspektiven.
Zakup książki
Insel Taschenbuch: Der Weg ins Freie, Arthur Schnitzler, Hansgeorg Schmidt-Bergmann
- Język
- Rok wydania
- 2002
- Oprawa
- (miękka),
- Stan książki
- Dobry
- Cena
- 26,79 zł
Metody płatności
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- Tytuł
- Insel Taschenbuch: Der Weg ins Freie
- Podtytuł
- Roman
- Język
- niemiecki
- Wydawca
- Insel Verlag
- Rok wydania
- 2002
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 463
- ISBN10
- 3458344942
- ISBN13
- 9783458344940
- Seria
- Tagi
- Tematy historyczne, Literatura niemiecka, XX wiek, Problemy społeczne, Austria, Żydzi, Literatura Żydowska, Wiedeń, Literatura austriacka, Nauczyciele
- Opis
- 1910 hatte Schnitzler vermerkt: »An der Stelle, die ihm gebührt, wird der Roman erst in der reineren Atmosphäre späterer Jahre sich behaupten.« Denn bei seinem Erscheinen 1908 löste der Roman einen regelrechten Skandal aus. Die Spitzen der Wiener Salonkultur sahen sich gespiegelt, und für viele ihrer Akteure waren die Indiskretionen des Schlüsselromans wenig schmeichelhaft. Mit psychologischer Raffinesse gelingt Schnitzler die Demaskierung der lebensuntüchtigen Gesellschaft der Jahrhundertwende und ein kaleidoskopartiger Blick auf die Ängste, Sehnsüchte und das uneingelöste Begehren der Personen. So hat man, bezogen auf den Protagonisten, den jungen Musiker Georg von Wergenthin, auch von einem »Anti-Bildungsroman« sprechen können, denn der junge Musiker bleibt, was er am Beginn des Romans gewesen ist – letztlich ohne Ziel und ohne persönliche oder gesellschaftliche Perspektiven.


