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Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Region: USA, Note: 1, Universität Bremen, Sprache: Deutsch. Die Arbeit untersucht die Hintergründe des US-amerikanischen Präsidentschaftswahlsystems. Der erste Teil beleuchtet den historischen Ursprung und die Entscheidung der Verfassungsschöpfer, nicht auf eine direkte Wahl des Präsidenten zu setzen, sondern auf Wahlmännerstimmen. Im zweiten Teil wird die politische Entwicklung und Gegenwart des Wahlsystems analysiert, insbesondere Reformen und problematische Auswirkungen vergangener Wahlen. Es wird die Frage aufgeworfen, ob die heutige Präsidentenwahl noch den Intentionen der Verfassungsväter entspricht, obwohl sie auf deren Regeln basiert. Der dritte Teil widmet sich den Defiziten des aktuellen Wahlsystems und betrachtet alternative Konzepte. Zudem wird untersucht, warum es in über 200 Jahren nicht gelungen ist, Demokratiedefizite zu beseitigen, wobei der historische Institutionalismus als Analysewerkzeug dient. Die Strategie und Motive der Reformgegner sowie die Hindernisse im Gesetzgebungsprozess und bei Verfassungsänderungen werden ebenfalls behandelt. Die Arbeit schlussfolgert pessimistisch, dass selbst die chaotischen Folgen der Präsidentschaftswahl 2000 nicht zu grundlegenden Reformen geführt haben und das problembehaftete Wahlsystem auch in Zukunft den Wählerwillen verzerren wird.
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Präsidentschaftswahlen in den USA: Ein System mit Demokratiedefiziten ohne Aussicht auf Reform?, Jann Claußen
- Język
- Rok wydania
- 2007
- Oprawa
- (miękka)
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- Tytuł
- Präsidentschaftswahlen in den USA: Ein System mit Demokratiedefiziten ohne Aussicht auf Reform?
- Podtytuł
- Ein System mit Demokratiedefiziten ohne Aussicht auf Reform?
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Jann Claußen
- Wydawca
- GRIN Verlag
- Rok wydania
- 2007
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 124
- ISBN10
- 3638705374
- ISBN13
- 9783638705370
- Seria
- Opis
- Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Region: USA, Note: 1, Universität Bremen, Sprache: Deutsch. Die Arbeit untersucht die Hintergründe des US-amerikanischen Präsidentschaftswahlsystems. Der erste Teil beleuchtet den historischen Ursprung und die Entscheidung der Verfassungsschöpfer, nicht auf eine direkte Wahl des Präsidenten zu setzen, sondern auf Wahlmännerstimmen. Im zweiten Teil wird die politische Entwicklung und Gegenwart des Wahlsystems analysiert, insbesondere Reformen und problematische Auswirkungen vergangener Wahlen. Es wird die Frage aufgeworfen, ob die heutige Präsidentenwahl noch den Intentionen der Verfassungsväter entspricht, obwohl sie auf deren Regeln basiert. Der dritte Teil widmet sich den Defiziten des aktuellen Wahlsystems und betrachtet alternative Konzepte. Zudem wird untersucht, warum es in über 200 Jahren nicht gelungen ist, Demokratiedefizite zu beseitigen, wobei der historische Institutionalismus als Analysewerkzeug dient. Die Strategie und Motive der Reformgegner sowie die Hindernisse im Gesetzgebungsprozess und bei Verfassungsänderungen werden ebenfalls behandelt. Die Arbeit schlussfolgert pessimistisch, dass selbst die chaotischen Folgen der Präsidentschaftswahl 2000 nicht zu grundlegenden Reformen geführt haben und das problembehaftete Wahlsystem auch in Zukunft den Wählerwillen verzerren wird.