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Vielleicht werden wir ja verrückt

eine Orientierung in vergleichendem Fanatismus

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»Vielleicht werden wir ja verrückt«, hat Jaron Lanier gesagt, und tatsächlich offenbaren die Völker weltweit eine gefährliche Gemeinsamkeit in einem blutigen Fundamentalismus. Seit dem 11. September 2001, 223 Jahre nach Lessings »Ringparabel«, scheint die Aufklärung zu zerbrechen, während Religionen wieder an Einfluss gewinnen. Ulla Berkéwicz fordert in ihrem leidenschaftlichen Essay den Mut zur Sorge um das, was verloren geht, wenn wir dem Zusammenspiel von technokratischem Nihilismus und archaischem Fanatismus nicht entgegentreten. Sie sucht Orientierung in einer tiefgreifenden Analyse religiöser Überlieferungen, einschließlich des Talmuds, des Korans und der Bibel, sowie in historischen und gegenwärtigen islamischen und jüdischen Quellen. Berkéwicz untersucht die Gemeinsamkeiten der drei Religionen - Christentum, Islam und Judentum - und die Tendenz zur Selbstaufgabe des Einzelnen. Ihre Analyse verbindet sie mit persönlichen Erlebnissen und Erzählungen, wobei die gewaltsamen Lösungen der Eiferer entlarvt werden. Der Essay findet in der Kunst des Erzählens die Freiheit und Mehrdeutigkeit, die der Polyphonie des Einzelnen gerecht wird. Berkéwicz versöhnt wissenschaftliche Reflexion, Mythos und Literatur in einem mutigen Einmischungsversuch, der auch die Angst thematisiert, die den Mut erzeugt, sich der Vereinnahmung zu widersetzen. So entsteht eine Schrift, die in der besten Tradition der Aufklärung narrativ erfasst, was der

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Vielleicht werden wir ja verrückt, Ulla Berkéwicz

Język
Rok wydania
2002
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Vielleicht werden wir ja verrückt
Podtytuł
eine Orientierung in vergleichendem Fanatismus
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
2002
Oprawa
miękka
Liczba stron
128
ISBN10
3518413791
ISBN13
9783518413791
Seria
Opis
»Vielleicht werden wir ja verrückt«, hat Jaron Lanier gesagt, und tatsächlich offenbaren die Völker weltweit eine gefährliche Gemeinsamkeit in einem blutigen Fundamentalismus. Seit dem 11. September 2001, 223 Jahre nach Lessings »Ringparabel«, scheint die Aufklärung zu zerbrechen, während Religionen wieder an Einfluss gewinnen. Ulla Berkéwicz fordert in ihrem leidenschaftlichen Essay den Mut zur Sorge um das, was verloren geht, wenn wir dem Zusammenspiel von technokratischem Nihilismus und archaischem Fanatismus nicht entgegentreten. Sie sucht Orientierung in einer tiefgreifenden Analyse religiöser Überlieferungen, einschließlich des Talmuds, des Korans und der Bibel, sowie in historischen und gegenwärtigen islamischen und jüdischen Quellen. Berkéwicz untersucht die Gemeinsamkeiten der drei Religionen - Christentum, Islam und Judentum - und die Tendenz zur Selbstaufgabe des Einzelnen. Ihre Analyse verbindet sie mit persönlichen Erlebnissen und Erzählungen, wobei die gewaltsamen Lösungen der Eiferer entlarvt werden. Der Essay findet in der Kunst des Erzählens die Freiheit und Mehrdeutigkeit, die der Polyphonie des Einzelnen gerecht wird. Berkéwicz versöhnt wissenschaftliche Reflexion, Mythos und Literatur in einem mutigen Einmischungsversuch, der auch die Angst thematisiert, die den Mut erzeugt, sich der Vereinnahmung zu widersetzen. So entsteht eine Schrift, die in der besten Tradition der Aufklärung narrativ erfasst, was der