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Requiem für ein Kind

Trauer und Trost berühmter Eltern

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  • 429 stron
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“Erst jetzt weiß ich, was ein wirkliches Unglück ist” schrieb Karl Marx 1855 nach dem Verlust seines einzigen Sohnes Edgar, einen Schmerz, den er nie überwinden konnte. Über 50 Trauerfälle werden in biographischen Skizzen dokumentiert, beginnend mit Marcus Tullius Cicero, der seine Tochter Tullia 45 v. Chr. verlor und ihr einen Tempel errichten wollte, bis hin zu Stefan Andres, der den Verlust seiner Tochter Mechthild in einem Gedichtzyklus und einem Roman betrauerte. Die Sammlung umfasst Schriftsteller wie Dostojewski, Eichendorff, Goethe, Hugo, Lasker-Schüler und Storm sowie Musiker wie Berlioz und Haydn, und Wissenschaftler, Philosophen, Könige und Kaiser. Ihre Reaktionen auf den Verlust reichen von heftiger Revolte – Freud sprach von der “Ungeheuerlichkeit”, dass Kinder vor ihren Eltern sterben – über lebensgefährdende Erschütterungen bis zu demütiger Unterwerfung unter das Schicksal, wie Ludwig XIV., der den Tod seiner Thronfolger als Strafe Gottes akzeptierte. Viele schöpferische Menschen verwandelten ihren Trauerschmerz in bedeutende Werke, wie Rückert mit seinen “Kindertotenliedern” und Käthe Kollwitz mit “Die trauernden Eltern”. Dieses Buch bietet Einblicke in das private Leben berühmter Persönlichkeiten als verwaiste Eltern, die erschüttert und zutiefst menschlich sind. Es beleuchtet, wie sie mit ihrem Trauerschmerz umgingen, ein ergreifendes Kapitel der europäischen Kulturgeschichte.

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Requiem für ein Kind, Joseph Groben

Język
Rok wydania
2001
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Requiem für ein Kind
Podtytuł
Trauer und Trost berühmter Eltern
Język
niemiecki
Wydawca
Dittrich
Rok wydania
2001
Oprawa
twarda
Liczba stron
429
ISBN10
3920862325
ISBN13
9783920862323
Seria
Opis
“Erst jetzt weiß ich, was ein wirkliches Unglück ist” schrieb Karl Marx 1855 nach dem Verlust seines einzigen Sohnes Edgar, einen Schmerz, den er nie überwinden konnte. Über 50 Trauerfälle werden in biographischen Skizzen dokumentiert, beginnend mit Marcus Tullius Cicero, der seine Tochter Tullia 45 v. Chr. verlor und ihr einen Tempel errichten wollte, bis hin zu Stefan Andres, der den Verlust seiner Tochter Mechthild in einem Gedichtzyklus und einem Roman betrauerte. Die Sammlung umfasst Schriftsteller wie Dostojewski, Eichendorff, Goethe, Hugo, Lasker-Schüler und Storm sowie Musiker wie Berlioz und Haydn, und Wissenschaftler, Philosophen, Könige und Kaiser. Ihre Reaktionen auf den Verlust reichen von heftiger Revolte – Freud sprach von der “Ungeheuerlichkeit”, dass Kinder vor ihren Eltern sterben – über lebensgefährdende Erschütterungen bis zu demütiger Unterwerfung unter das Schicksal, wie Ludwig XIV., der den Tod seiner Thronfolger als Strafe Gottes akzeptierte. Viele schöpferische Menschen verwandelten ihren Trauerschmerz in bedeutende Werke, wie Rückert mit seinen “Kindertotenliedern” und Käthe Kollwitz mit “Die trauernden Eltern”. Dieses Buch bietet Einblicke in das private Leben berühmter Persönlichkeiten als verwaiste Eltern, die erschüttert und zutiefst menschlich sind. Es beleuchtet, wie sie mit ihrem Trauerschmerz umgingen, ein ergreifendes Kapitel der europäischen Kulturgeschichte.