Lya de Putti
Ein vergessenes Leben
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Lya de Putti war keine fiktive Figur, sondern eine Filmschauspielerin mit einem Leben voller Dramatik. Von adeliger ungarischer Herkunft, durchlebte sie zahlreiche Abenteuer in Ungarn und Rumänien, wurde mehrfach als Spionin verurteilt und 1920 in Bukarest zum Tode verurteilt. Dank Glück und Bestechung konnte sie nach Berlin fliehen, wo ihre Karriere mit einer Nebenrolle in Joe Mays „Das indische Grabmal“ begann. Als Star verkörperte sie kollektive Sehnsüchte und hielt die Identität zwischen ihrem Privatleben und ihrem Leinwandvamp aufrecht. 1926 folgte sie dem Trend europäischer Künstler nach Hollywood, doch der Ruhm verblasste schnell. 1931 starb sie in New York, vergessen und isoliert, nachdem sie aus Liebeskummer in einen Hungerstreik getreten war und in einem unbewachten Moment ein Hühnerbein gegessen hatte. Ihr Tod markierte das Ende der Stummfilm-Ära und ihr bewegtes Leben spiegelt eine vergangene Epoche wider, authentischer und farbiger als viele Leinwanddramen. Johannes Zeilinger, 1948 in Oberbayern geboren und heute Chirurg in Berlin, begann seine Spurensuche nach Lya de Putti, inspiriert von einer älteren Dame, die von einem Vorfall berichtete, bei dem die Schauspielerin einst in einem hysterischen Anfall aus ihrem Balkon gefallen war.
Zakup książki
Lya de Putti, Johannes Zeilinger
- Język
- Rok wydania
- 1991
- Oprawa
- (miękka),
- Stan książki
- Dobry
- Cena
- 44,99 zł
Metody płatności
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- Tytuł
- Lya de Putti
- Podtytuł
- Ein vergessenes Leben
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Johannes Zeilinger
- Wydawca
- Karolinger
- Rok wydania
- 1991
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 139
- ISBN10
- 3854180519
- ISBN13
- 9783854180517
- Seria
- Kategorie
- Tagi
- Tematyka filmowa, Aktorzy
- Opis
- Lya de Putti war keine fiktive Figur, sondern eine Filmschauspielerin mit einem Leben voller Dramatik. Von adeliger ungarischer Herkunft, durchlebte sie zahlreiche Abenteuer in Ungarn und Rumänien, wurde mehrfach als Spionin verurteilt und 1920 in Bukarest zum Tode verurteilt. Dank Glück und Bestechung konnte sie nach Berlin fliehen, wo ihre Karriere mit einer Nebenrolle in Joe Mays „Das indische Grabmal“ begann. Als Star verkörperte sie kollektive Sehnsüchte und hielt die Identität zwischen ihrem Privatleben und ihrem Leinwandvamp aufrecht. 1926 folgte sie dem Trend europäischer Künstler nach Hollywood, doch der Ruhm verblasste schnell. 1931 starb sie in New York, vergessen und isoliert, nachdem sie aus Liebeskummer in einen Hungerstreik getreten war und in einem unbewachten Moment ein Hühnerbein gegessen hatte. Ihr Tod markierte das Ende der Stummfilm-Ära und ihr bewegtes Leben spiegelt eine vergangene Epoche wider, authentischer und farbiger als viele Leinwanddramen. Johannes Zeilinger, 1948 in Oberbayern geboren und heute Chirurg in Berlin, begann seine Spurensuche nach Lya de Putti, inspiriert von einer älteren Dame, die von einem Vorfall berichtete, bei dem die Schauspielerin einst in einem hysterischen Anfall aus ihrem Balkon gefallen war.


