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Klassiker der Wissenssoziologie: Claude Lévi-Strauss

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Am 28. November 2008 feiert Claude Lévi-Strauss seinen 100. Geburtstag. Er ist französischer Ethnologe und Begründer der strukturalen Anthropologie. Seine Arbeiten zu Verwandtschaftsstrukturen, Klassifikationssystemen und Mythen schriftloser Völker haben die Soziologie maßgeblich beeinflusst.Als Ethnologe war er zunächst ein Spätberufener und stand institutionell eher am Rande des französischen Hochschulsystems, bis ihn seine Arbeiten zur strukturalen Anthropologie weltberühmt machten und alle akademischen Weihen einbrachten. Durch seine Neubewertung des Inzesttabus als elementares Vehikel sozialer Allianzbildung ist Lévi-Strauss zum Begründer des sozialwissenschaftlichen Strukturalismus geworden. Seine Analysen einheimischer Klassifikationssysteme haben den vermeintlichen Abstammungsglauben primitiver Völker vom Tier- und Pflanzenreich als fixe Idee europäischer Forscher entlarvt. Und durch seine Rehabilitierung des mythischen Denkens hat er wesentlich zur Selbstrelativierung neuzeitlich-wissenschaftlicher Vorstellungen beigetragen.Mit dieser Einführung erschließt Michael Kauppert Studierenden die biografischen und institutionellen Quellen der strukturalen Anthropologie und zeigt deren innere Gesamtarchitektur auf. Er skizziert außerdem einen Weg, wie sich die strukturale Analyse von Lévi-Strauss heute noch mit einer Soziologie lebensweltlichen Wissens verbinden lässt.

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Klassiker der Wissenssoziologie: Claude Lévi-Strauss, Claude LéviStrauss, Michael Kauppert

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Uszkodzony
Cena
90,99 zł

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Tytuł
Klassiker der Wissenssoziologie: Claude Lévi-Strauss
Język
niemiecki
Rok wydania
2008
Oprawa
miękka
Liczba stron
123
ISBN10
3867640335
ISBN13
9783867640336
Seria
Opis
Am 28. November 2008 feiert Claude Lévi-Strauss seinen 100. Geburtstag. Er ist französischer Ethnologe und Begründer der strukturalen Anthropologie. Seine Arbeiten zu Verwandtschaftsstrukturen, Klassifikationssystemen und Mythen schriftloser Völker haben die Soziologie maßgeblich beeinflusst.Als Ethnologe war er zunächst ein Spätberufener und stand institutionell eher am Rande des französischen Hochschulsystems, bis ihn seine Arbeiten zur strukturalen Anthropologie weltberühmt machten und alle akademischen Weihen einbrachten. Durch seine Neubewertung des Inzesttabus als elementares Vehikel sozialer Allianzbildung ist Lévi-Strauss zum Begründer des sozialwissenschaftlichen Strukturalismus geworden. Seine Analysen einheimischer Klassifikationssysteme haben den vermeintlichen Abstammungsglauben primitiver Völker vom Tier- und Pflanzenreich als fixe Idee europäischer Forscher entlarvt. Und durch seine Rehabilitierung des mythischen Denkens hat er wesentlich zur Selbstrelativierung neuzeitlich-wissenschaftlicher Vorstellungen beigetragen.Mit dieser Einführung erschließt Michael Kauppert Studierenden die biografischen und institutionellen Quellen der strukturalen Anthropologie und zeigt deren innere Gesamtarchitektur auf. Er skizziert außerdem einen Weg, wie sich die strukturale Analyse von Lévi-Strauss heute noch mit einer Soziologie lebensweltlichen Wissens verbinden lässt.