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Ein Anti-Heimat-Roman

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  • 483 strony
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„Ich hätte für weiteren Lesestoff gemordet.“ In der extrem bildungsfeindlichen jungen Bundesrepublik kämpft der Protagonist als Kind um jede Druckzeile – sei es in Büchern oder in Schundheften wie den Lore-Romanen. Persönliches Glück entsteht, wenn er sich von den Bevormundungen der Erwachsenen befreit. Er wird Zeuge des Niedergangs der ländlichen Kultur und der proletarischen Arbeiterkultur im Ruhrgebiet, das sich ihm auch als kafkaeske Dienstleistungsgesellschaft präsentiert, geprägt von Versicherungswirtschaft und Stadtverwaltungen. Sein unstillbarer Lesehunger führt ihn zur neu gegründeten Ruhr-Universität Bochum. Als Redakteur mehrerer Zeitungen jagt er Serienkiller und beobachtet, wie Wirtschaft und Politik die Modernisierung des Ruhrgebiets behindern. Schließlich taucht er in eine Science-Fiction-Welt ein, in der Roboter wissenschaftliche Beiträge erarbeiten, während Wissenschaftler um die Autorenzeile streiten. Diese Bilanz zu sieben Jahrzehnten Ruhrgebiet wirft die Frage auf, wo der letzte Arbeiter geblieben ist. Als die rechte Hand des Ministerpräsidenten das Ruhrgebietsprogramm auf PR-Maßnahmen und nicht existierende Projekte reduziert, bleibt an der Basis die Angst vor den Wissenschaftlern an den neuen Hochschulen. Der Ministerpräsident beruhigt: „An den Ergebnissen unseres politischen Handelns ändert sich nichts. Nur im Procedere geht alles viel doller zu.“

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Ein Anti-Heimat-Roman, Willi Bredemeier

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Dobry
Cena
59,17 zł

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Tytuł
Ein Anti-Heimat-Roman
Oprawa
miękka
Liczba stron
483
ISBN10
3940862681
ISBN13
9783940862686
Seria
Kategorie
Opis
„Ich hätte für weiteren Lesestoff gemordet.“ In der extrem bildungsfeindlichen jungen Bundesrepublik kämpft der Protagonist als Kind um jede Druckzeile – sei es in Büchern oder in Schundheften wie den Lore-Romanen. Persönliches Glück entsteht, wenn er sich von den Bevormundungen der Erwachsenen befreit. Er wird Zeuge des Niedergangs der ländlichen Kultur und der proletarischen Arbeiterkultur im Ruhrgebiet, das sich ihm auch als kafkaeske Dienstleistungsgesellschaft präsentiert, geprägt von Versicherungswirtschaft und Stadtverwaltungen. Sein unstillbarer Lesehunger führt ihn zur neu gegründeten Ruhr-Universität Bochum. Als Redakteur mehrerer Zeitungen jagt er Serienkiller und beobachtet, wie Wirtschaft und Politik die Modernisierung des Ruhrgebiets behindern. Schließlich taucht er in eine Science-Fiction-Welt ein, in der Roboter wissenschaftliche Beiträge erarbeiten, während Wissenschaftler um die Autorenzeile streiten. Diese Bilanz zu sieben Jahrzehnten Ruhrgebiet wirft die Frage auf, wo der letzte Arbeiter geblieben ist. Als die rechte Hand des Ministerpräsidenten das Ruhrgebietsprogramm auf PR-Maßnahmen und nicht existierende Projekte reduziert, bleibt an der Basis die Angst vor den Wissenschaftlern an den neuen Hochschulen. Der Ministerpräsident beruhigt: „An den Ergebnissen unseres politischen Handelns ändert sich nichts. Nur im Procedere geht alles viel doller zu.“