Leonard Cohens Stimme | Jetzt im Taschenbuch!
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Die Ergriffenheitserklärung für Fans des legendären Sängers beleuchtet die unwiderstehliche Stimme und den einzigartigen Stil von Leonard Cohen. Der Autor, ein leidenschaftlicher Verehrer, teilt persönliche Einblicke und Perspektiven, die die Faszination für Cohens Musik und Texte verdeutlichen. Das Buch bietet eine tiefgehende Auseinandersetzung mit Cohens künstlerischem Erbe und inspiriert sowohl langjährige Anhänger als auch neue Entdecker seiner Werke.
Juden sind die älteste kulturelle Minderheit im Gebiet der heutigen Schweiz mit einer Geschichte, die bis in die Antike zurückgeht. Jüdinnen und Juden wurden in der Schweiz abwechselnd willkommen geheissen und verfolgt, umworben und schikaniert, emanzipiert und reguliert. Fünfzig spannende Objekte aus der Sammlung des Jüdischen Museum erzählen vom Umgang zwischen Juden und Nichtjuden von der Römerzeit bis in die Gegenwart. Was sagen uns winzige Würfel, ein Teegeschirr, Studenten-Bierseidel, eine Tora-Rolle, das Kippot mit Fussball-Motiv oder auch unscheinbare Gegenstände über die Geschichte der Juden? Anhand der Objektgeschichten ergeben sich kontrastreiche Einblicke in die Schweizer Geschichte aus der Perspektive ihrer meistdiskutierten Minderheit.
Nicht nur in der faschistischen Vorstellungswelt ist »Blut« zentral: Auch jüdische Intellektuelle bedienten sich dessen assoziativer Kraft für ihre Konzepte von Identität. Die Rede vom »Blut« soll in der Abgrenzung von einem anderen Blut Gemeinschaft beschreiben und erzeugen, ist jedoch immer ambivalent. So kann »Blut« entweder als sanguis, das heilende Blut, oder als cruor, das aus einer Wunde ausgetretene Blut, verstanden werden. In der jüdischen Tradition ist das Blut das Organ des Lebens selbst und darf nicht vergossen werden – doch ist es auch die paradigmatisch verunreinigende Substanz. Das andere Blut ist damit immer schon das Blut der Vergemeinschaftung und das Blut der Vereinzelung. Dieser Dialektik geht dieses Buch in Analysen zu Heinrich Heine, Moses Hess, Max Nordau, Martin Buber, Franz Rosenzweig und Franz Kafka nach.