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Markus Cottin

    Leipziger Stadtgeschichte
    Schriftenreihe der Vereinigten Domstifter zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz: 1000 Jahre Kaiserdom Merseburg
    Jahrbuch für Leipziger Stadtgeschichte
    Leipziger Stadtgeschichte Jahrbuch 2019
    1000 Jahre Weihe Merseburger Dom
    Jahrbuch für Leipziger Stadtgeschichte 1/ 2021
    • 1000 Jahre Weihe Merseburger Dom

      Geweiht für die Ewigkeit

      • 80 stron
      • 3 godziny czytania

      "Am 1. Oktober 1021 wurde der Merseburger Dom in Anwesenheit Kaiser Heinrichs II. geweiht. Das 1000-jährige Jubiläum der Domweihe gibt Anlass zur Ausstellung 'Geweiht für die Ewigkeit. 1000 Jahre Weihe Merseburger Dom', bei der Merseburger Schätze aus 10 Jahrhunderten gezeigt werden. Sie stehen jeweils für typische Entwicklungen von der Königspfalz über die spätmittelalterliche Bischofsresidenz, den Hof der Herzöge von Sachsen-Merseburg bis zur modernen Kreisstadt in der Chemieregion. Knappe Texte konturieren die Geschichte des Domes vor dem Hintergrund allgemeiner Entwicklungen, so dass der Geist des Ortes dem Leser verdeutlicht wird. Ein besonderes Highlight sind dabei die Merseburger Kunstkammerstücke aus der Dresdener Rüstkammer, die am authentischen Ort gezeigt werden. Ihnen ist die Ausstellung 'Die Rückkehr des Domschatzes' gewidmet. Im Reigen der Jahrhunderte entsteht so das faszinierende Bild des Merseburger Domes als lebendiges steinernes Denkmal einer Stadt und der sie umgebenden Landschaft"--

      1000 Jahre Weihe Merseburger Dom
    • Das Jahrbuch für Leipziger Stadtgeschichte ist ein lebendiges Forum für stadtgeschichtliche Forschungen. Es widmet sich allen inhaltlichen Aspekten der Geschichte der Stadt und ihres Umlandes von den Anfängen bis in die Gegenwart, veröffentlicht wissenschaftliche Aufsätze, Quelleneditionen, Forschungs-, Arbeitsberichte und Buchbesprechungen, stellt neue Quellenfunde und Dokumente vor und bietet Raum für Diskussionen.Aus dem Inhalt des vorliegenden BandesHexerei- und Zaubereiprozesse 1479-1730, Anfänge des Antiquariatsbuchhandels in den 1670er Jahren, Erstes Stadtverordnetenkollegium 1831, Wanderversammlungen der deutschen Architekten und Ingenieure 1842/1892, Infrastruktur im 19. und frühen 20. Jahrhundert, Bürgerschaftliches Wirken des Medizinhistorikers Henry Ernest Sigerist 1925-1932, Kunsthandlung Heinrich Barchfeld 1922-1950, 800-Jahrfeier Leipzigs 1965, Der Fall Hoppensack 1984, Forschungsdiskussion und - berichte, Nachrufe, Rezensionen

      Jahrbuch für Leipziger Stadtgeschichte
    • Nach den Worten Bischof Thietmars von Merseburg reicht die kaiserliche Tradition Merseburgs bis in die Antike zurück, als Julius Caesar eine Stadt zu Ehren des Gottes Mars errichtete. Merseburg war seit ottonischer Zeit bis ins 14. Jahrhundert eine der bedeutendsten Königspfalzen im Reich, wo wichtige Hoftage stattfanden, die die europäische Politik prägten. Besonders für Polen, Böhmen und Skandinavien wurden hier entscheidende Weichenstellungen vorgenommen. Vor diesem Hintergrund ist auch die Geschichte des Merseburger Domes zu betrachten. Bischof Thietmar legte am 18. Mai 1015 die Grundsteine des heutigen Domes, nachdem Kaiser Heinrich II. 1014 den Neubau in seiner Lieblingspfalz beauftragte. Die Baugestalt und Ausstattung des Domes wurden durch die Ereignisse des Investiturstreits im späten 11. Jahrhundert beeinflusst, als der Gegenkönig Rudolf von Rheinfelden im Dom bestattet wurde. Kunstschätze aus europäischen Sammlungen verdeutlichen die große Kaisertradition Merseburgs und seiner Kathedrale, insbesondere die Verehrung des heiligen Kaiserpaares Heinrichs II. und Kunigundes. Zum Jubiläum wird die Grabkapelle Bischof Sigismunds von Lindenau mit ihrem bedeutenden Cranachaltar wiedererstehen, der die Erinnerung an die königlichen Zeiten Merseburgs bewahrt und als Monument des reichsunmittelbaren Bistums gilt.

      Schriftenreihe der Vereinigten Domstifter zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz: 1000 Jahre Kaiserdom Merseburg