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Semiya Simsek

    1 stycznia 1986
    Unser Schmerz ist unsere Kraft 11339
    Unser Schmerz ist unsere Kraft
    Schmerzliche Heimat
    • Schmerzliche Heimat

      • 269 stron
      • 10 godzin czytania

      Zweimal brach für Semiya Simsek eine Welt zusammen: das erste Mal am 9. September 2000, als ihr Vater Enver Simsek erschossen wurde. Da war sie vierzehn Jahre alt. Und dann, als nach über elf Jahren die Hintergründe der Tat ans Licht kamen: Es war der erste von zehn Morden des «Nationalsozialistischen Untergrunds» (NSU). Nun berichtet Semiya Simsek, wie das Verbrechen ihr Leben und ihr Vertrauen in Deutschland erschütterte – das Leben einer türkischen Einwandererfamilie, für die dieses Land längst Heimat war. Enver Simsek hatte es vom Hilfsarbeiter mit viel Fleiß zum Blumengroßhändler gebracht – eine deutsche Karriere. Doch nach seiner Ermordung wurde seine Familie von der Polizei, die Mafiakontakte vermutete, jahrelang verdächtigt, bedrängt und ausspioniert. «Elf Jahre durften wir nicht einmal reinen Gewissens Opfer sein», sagt Semiya Simsek. Hier erzählt sie ihre bewegende Geschichte: die einer jungen Deutschen und ihrer Familie, deren Leben durch einen Terrorakt zerstört, durch Vorurteile weiter zerrüttet wurde und die dennoch stark blieb. Und sie schildert die Hintergründe des Verbrechens, der Ermittlungspannen und -irrwege; Semiya Simsek hatte exklusiven Einblick in die Polizeiakten. Ein Buch über einen der größten politischen Skandale der letzten Jahrzehnteund das aufwühlende Schicksal einer Familie.

      Schmerzliche Heimat
      4,6
    • Unser Schmerz ist unsere Kraft

      Neonazis haben unsere Väter ermordet | Ein Buch, das uns die Augen öffnet: Jugendsachbuch ab 14

      • 192 strony
      • 7 godzin czytania

      Erzählendes Sachbuch ab 14 Jahren über die Morde des NSU, authentisch und emotional erzählt Semiya ist vierzehn Jahre alt, Gamze zwanzig, als ihre Väter v on der rechtsextremen Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“, NSU, ermordert wurden. Die beiden in Deutschland aufgewachsenen Jugendlichen verbindet derselbe Schmerz. Die Vorverurteilung der deutschen Polizei und das Desinteresse der Öffentlichkeit trifft die beiden mit voller Wucht. In diesem Jugendsachbuch erzählen die durch ihr Schicksal verbundenen jungen Frauen in Gedächtnisberichten, Telefonaten und Chatsunmittelbar, wie sie die erschütternden Geschehnisse damals erlebt und wie die Morde sie aus ihrem bisherigen Leben gerissen haben. Aber auch, wie sie miteinander eine ungeheure Kraft entwickeln konnten, die sie bis heute immer weiter kämpfen lässt: gegen das Vergessen und für eine Zukunft ohne Ausgrenzung. Geschrieben von zwei Töchtern, deren Väter vomrechtsterroristischen NSU ermordet wurden Nahbar und authentisch: Mit vielen Fotos und Dokumenten Ein Plädoyer, wach zu bleiben – in diesem Land, in diesen Zeiten

      Unser Schmerz ist unsere Kraft
    • Unser Schmerz ist unsere Kraft 11339

      Neonazis haben unsere Väter ermordet

      Unser Schmerz ist unsere Kraft. Zwei junge Frauen erzählen von einem Schmerz, der nicht vergeht - Semiya Şimşek und Gamze Kubaşık verloren ihre Väter durch die brutale Mordserie der rechtsterroristischen Vereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU). Enver Şimşek war im Jahr 2000 das erste Opfer, Mehmet Kubaşık 2006 Opfer des achten von insgesamt zehn Morden. In ihrem Buch, das sich besonders an junge Menschen richtet, schildern Semiya und Gamze, wie sie die Taten und die anschließenden Erfahrungen von Verlust, Trauer, Schuldzuweisungen und öffentlichen Reaktionen durchlebt haben. Sie beschreiben, wie Ermittlungen ins Stocken gerieten, wie Verdächtigungen und rassistisch motivierte Zuschreibungen die Berichterstattung und das Agieren der Behörden prägten und wie belastend es war, sich gegen verzerrende Deutungen ihrer Lebensrealität zu behaupten. Bilder, Chat-Ausschnitte und Szenen aus ihrem Alltag verdeutlichen eindrücklich ihre Perspektive und eröffnen zugleich den Blick für grundlegende Fragen: Welche gesellschaftlichen Bedingungen begünstigen Rassismus und rechtsextreme Gewalt? Wie wirken Ausgrenzung, Medieninhalte und staatliches Handeln zusammen? Und was bedeutet dies für die Aufarbeitung extremistischer Verbrechen, für Erinnerungskultur und demokratisches Zusammenleben?

      Unser Schmerz ist unsere Kraft 11339