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Andreas Chwatal

    Invasion rückwärts
    Andreas Chwatal
    • Andreas Chwatal

      Ink Wash on Paper

      • 238 stron
      • 9 godzin czytania

      „Andreas Chwatal. Ink Wash on Paper“ brings together 300 of the most important works on paper by the Munich-based artist (b. 1982) from over the last 17 years. The artworks, some of them drawn in minute detail, are part of a continuous, fictitious pictorial narrative, which is presented in full for the first time here. With a text section featuring art historical analysis, an interview with the artist, as well as a comprehensive overview of all works, this first monograph is like a catalogue raisonné of Chwatal’s oeuvre. At the same time, it illuminates the narrative style and method of ink wash drawing, which is highly distinctive in contemporary art.

      Andreas Chwatal2023
    • Invasion rückwärts

      • 85 stron
      • 3 godziny czytania

      Als wären die Ausstellungsstücke in einem Kuriositätenkabinett plötzlich lebendig geworden: In Lea Schneiders Debüt »Invasion Rückwärts« versammeln sich Druiden in Trainingsanzügen, ein liegengebliebener Schluckauf und ein reverser Flokati. Uns begegnen Pfau-Effekte und Unkontrollierbares: Gegenstände lösen sich auf, pausenlos finden Verschiebungen statt, die einer surrealen Traumlogik zu folgen scheinen. Der Himmel wird ein blauer Fleck in der Kniekehle, Inseln zu Fußnoten vom Festland, Habenwollen zur Lebensform. Dazwischen bewegen sich Personen und blättern durch die Körper eines»vorläufigen Wir«. Auf der Suche nach Möglichkeiten, miteinander und mit den rebellischen Objekten umzugehen, entdecken sie einen »universell anwendbaren Herbst«, einen »notwendigen Akt von Schönheit« und einen Ort, wo Kühe hingehen, wenn sie abgelaufen sind. Immer wieder stellt sich die Frage, wer hier eigentlich handelt: Die Subjekte? Die Objekte? Und gibt es überhaupt einen Unterschied zwischen Zufall und eigener Entscheidung, wenn Realität offenbar nur eine Folge guten Timings ist? Die Prosagedichte in diesem Band breiten sich von innen aus. Es gibt einen Anfang, ein Ende, aber beide scheinen nur Staffage von etwas zu sein, das immer schon da ist, bevor man es liest. Und was da im Zentrum liegt, worauf sich die Texte zubewegen, ist bereits verschwunden, wenn es greifbar wird. Die Gegenstände, um die es hier geht, scheinen selbst nur Taktgeber ihrer eigenen Transformationen zu sein. Bilder, Stimmungen, Theorien und Gegenstände verdichten sich zu hochkomplexen Gebilden, die funktionieren wie Lösungsvorschläge für einen Rubik’s Cube – und sich dabei so klug und witzig lesen, dass man den Würfel am liebsten immer weiterdrehen will.

      Invasion rückwärts2014