La Virgen de los sicarios es una obra que retrata la decadencia de una sociedad en Medellín, donde la violencia y la impunidad son la norma. A través de la historia del narrador y su amante, un joven asesino, se exploran el amor y la pérdida en un entorno marcado por el crimen y la desesperanza.
Priča o Aurelianu Buendiji iz "Sto godina samoće" počinje pred streljačkim vodom, dok se za Césara Airu, šestogodišnjeg pripovjedača, sve odvija u trenutku kada mu otac kupuje prvi sladoled. Od tog trenutka, dramatični i zavodljivi humor oblikuje svaku fazu njegove priče o odrastanju: djetinjstvo u malom gradu, iskustvo škole i bolnice, odnos prema jeziku, majci, prijateljstvu, izolaciji, delirij izmišljanja i vječnu igru. U romanu Kako sam postao redovnica, Aira na svoj jedinstveni način istražuje "pričanje o sebi", gdje anegdote postaju avanture, avanture bajke, a bajke legende. Naizgled beznačajni podtekstovi postaju ključni: obmana, fantazija, groteska, strah, krivnja, iluzije i književne reference. Aira, kao genij, stvara očigledno i pokazuje da književnost nije sterilni svijet, već i dalje ispunjena mogućnostima. Njegov rad se smatra istinskim remek-djelom našeg doba, a čitatelji mogu očekivati neočekivano, poput priča Ludog Klobučara ili filmova Hayaoa Miyazakija.
»Wollen wir ficken?« Maos Liebeserklärung nach Punk-Art hält die blonde Marcia für einen schlechten Scherz. Sie hat gerade die Talsohle einer schweren Depression hinter sich, Übergewicht und wenig Lust auf derlei Angebote. So versucht sie, sich der aufdringlichen Mao zu entziehen. Vergeblich. Bald fühlt sich Marcia dem Gespött der Leute um sie herum preisgegeben. Doch es kommt schlimmer, auch Maos schweigsamer Schatten, die Punkerin Lenin, verliebt sich in die mollige Schülerin. Der lesbischen Ménage à trois bleibt nicht viel Zeit für philosophische Diskurse über die Liebe. Ein Beweis muss her, ein Liebesbeweis. Diesen inszeniert Aira als infernalischen Schlussakkord dieses gradlinigen, an einen Action-Thriller erinnernden Kurzromans, der unter dem Titel »Aus heiterem Himmel« kongenial verfilmt wurde: Die beiden Punks überfallen einen Supermarkt, der Plot eines rauschhaft lustvollen Splatters wird wahr.
'Könnte ich doch nur in Ekstase leben, indem ich den Körper des Gedichts aus meinem Körper mache…' Diese programmatische Zeile aus einem der letzten Gedichte Alejandra Pizarniks (1936–1972) faßt das Drama ihres kurzen Lebens zusammen und umschreibt zugleich ihren Schaffensprozeß als das konsequente Schreiben an einem selbstmörderischen Werk. Alejandra Pizarnik, junges Ausnahmetalent und Enfant terrible der literarischen Szene von Buenos Aires in den 50er und 60er Jahren, gilt heute als die bedeutendste jüdische Dichterin der Kontinente übergreifenden spanischen Sprache der klassischen Moderne und ist sicherlich eine der eindrucksvollsten lyrischen Stimmen Lateinamerikas. Ihre künstlerischen Notate von 1955–1971 sind das eindrucksvolle Dokument einer rundum katastrophischen Existenz, deren unerbittliches Ringen um die Sprache nur im rauschhaften Nachtleben oder in der bedingungslosen Hingabe an ein verstehendes Gegenüber, gleich welchen Geschlechts, zu stillen war – mit Sicherheit einer der faszinierendsten Tagebuchtexte des 20. Jahrhunderts.