Bookbot

Wilhelm Kufferath von Kendenich

    Robert Hammerstiel, Hommagen
    Vom Wandel des Menschenbildes in Philosophie, Kunst und Ethik
    • Ein szenischer Diskurs über die Position des Menschen in der Welt am Ende des zweiten und Anfang des dritten Jahrtausends. Die Erfahrungen und Erkenntnisse, welche das letzte Jahrhundert der Geschichte der Menschheit beigefügt hat, haben das philosophische Denken, die künstlerische Gestaltung und die ethischen Grundfesten völlig verändert und das tradierte Menschenbild ‚auf den Kopf‘ gestellt. Die Menschen haben diese Veränderungen noch nicht wirklich zur Kenntnis genommen, und es macht den Eindruck, dass sie diese auch gar nicht zur Kenntnis nehmen wollen. Doch die Annahme der neuen Sicht der Welt ist die Grundvoraussetzung dafür, dass eine Wende zu einer ‚besseren‘, einer menschlicheren Welt möglich werden kann. Es ist sowohl ein philosophisches als auch zugleich ein literarisches Buch. Ein hervorragend gestaltetes Buch in gediegener Ausstattung, Leineneinband mit Prägung und vergiertem Vorsatzpapier, mit matt beschichtetem Cover, mit allen szenischen Regieanweisungen, von klar strukturiertem Aufbau, zweifarbige Text- und Bildgestaltung mit einem Bilderzyklus der Kunstmalerin Gergana Mantscheva.

      Vom Wandel des Menschenbildes in Philosophie, Kunst und Ethik
    • Robert Hammerstiel, Hommagen

      • 102 strony
      • 4 godziny czytania

      Robert Hammerstiel (* 1933) huldigt im Zyklus der Hommagen der malerischen Poesie und den ästhetischen Leistungen von 99 Künstlerinnen und Künstlern des 19. und 20. Jahrhunderts, die ihn nachhaltig beeindruckt haben. Auslöser für diese Auseinandersetzung war Robert Hammerstiels Besinnung auf die Grundlagen seiner Arbeit nach der Genesung von einer schweren Krankheit. Hammerstiel setzt sich mit der Persönlichkeit, der Bildsprache und dem Malduktus der MalerInnen auseinander, bleibt aber seinem charakteristischen Stil treu. Die formreduzierte, lebendige Farbigkeit Hammerstiels trifft auf die weiche, lichtgezeichnete Malerei Auguste Renoirs, die abstrakte Lebendigkeit Maurice Estèves oder die Pop-Art Ikone Andy Warhol. Das Zusammenspiel gegensätzlicher, die Interaktion sich ergänzender und das Nebeneinander, beinahe ineinander Übergehen verwandter Stile machen die ästhetische Kraft des Hommagen-Zyklus aus.

      Robert Hammerstiel, Hommagen