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Eyal Meged

    Sansibar, einfach
    Unter den Lebenden
    • Für den Erzähler ist der frühe Tod seines Freundes Boas Masor ein Schock, von dem er sich nicht erholt. Er ist ein berühmter Chirurg, mit der Alltäglichkeit des Sterbens vertraut. Doch Boas‘ Tod erscheint ihm »unfassbar«, ja »skandalös«. Wie ein Dibbuk, ein böser Totengeist, verfolgen ihn die Erinnerungen. Es erscheint ihm, als habe Boas‹ Tod seinen eigenen vorweggenommen. »Vom Leben Abschied nehmen, na gut, aber von mir selbst Abschied nehmen?« Er begehrt dagegen auf, indem er sich der gemeinsamen Zeit besinnt. An ihre Kindheit in Tel Aviv, ihr Studium, die wechselvollen Beziehungen zu Frauen und Geliebten, Neid und Konkurrenz, Bruch und Versöhnung. So verschieden sie in Wesen, Temprament, Auffassungen und Lebensstilen waren, standen sie sich wie Pole gegenüber. Eyal Megged erzählt die ergreifende Geschichte einer Freundschaft von Hemingway›scher Größe und dem Versuch, Antworten zu finden, auf »die verfluchten Fragen« des Lebens.

      Unter den Lebenden
      3,8
    • Sansibar, einfach

      • 410 stron
      • 15 godzin czytania

      Der Lehrer Dror Dagan, ein allmählich in die Jahre gekommener, unanstößiger Rebell, hat es geschafft – endlich kann er sich aus einer deprimierend lieblosen Ehe befreien. Sofort stürzt er sich in eine romantische Eskapade mit seiner Schülerin Omer und überredet sie, mit ihm das große Abenteuer auf einer exotischen Insel zu suchen, ausgerechnet auf Sansibar. Natürlich geraten fern von der vertrauten Welt die Vorstellungen des älteren, vom Zynismus angekränkelten Mannes mit denen seiner tollkühnen jungen Geliebten auf ungute Weise in Konflikt. Und außerdem wartet da noch zu Hause Nili, die gar nicht unattraktive Mutter Omers. Und so verkehrt sich auf überraschende und grausame Weise der klassische Lolita-Plot.

      Sansibar, einfach