Am Abend des 24. Oktober 1884 wird der Tabakhändler Christian Stange erschlagen im Hof seiner Villa aufgefunden.Ein Täter ist schnell benannt: sein Schwager Ewald Preitz. Im kleinen Ort ist wohl bekannt: Wenn einer gewildert hat, wenn irgendwo ein Fischernetz fehlt, es war der Preitz. Nun also auch noch Mord? Erste Beweise deuten darauf hin. Polizeidiener Johannes Abendroth geht diese Ermittlung jedoch zu schnell. Akribisch befragt er die Bewohner des Ortes und beginnt, an Ewalds Schuld zu zweifeln. Ein historischer Kriminalroman aus dem Herzogtum Anhalt nach einem wahren Fall.
Der Führer beauftragte, angesichts der durch feindliche Luftangriffe verursachten Zerstörungen, die Anfertigung von Farbfotos sämtlicher wertvoller Wandgemälde. Diese einmalige Aktion dauerte von April 1943 bis zu den letzten Kriegstagen. Trotz erheblicher Mängel an Chemikalien, Strom, Benzin und ausgebildeten Fotografen sowie der Zerstörung wichtiger chemischer Betriebe entstand ein Archiv mit mehreren zehntausend Aufnahmen, das unwiederbringlich zerstörte Kunstwerke dokumentiert. Der Roman folgt dieser Mammutaufgabe anhand historisch belegter Fakten und fundierter Recherchen. Beauftragt wurde der Regierungsrat Rolf Hetsch, der bereits 1938 die Aktion „Entartete Kunst“ begleitete und tausende Bilder für sein eigenes Archiv abzweigte. Hetsch war nicht allein in seinem Bestreben, bedeutende Kunstwerke in privaten Magazinen zu sichern. Die Recherche der Autorin führte immer wieder zu Mitgliedern einer bekannten Kunstsammler-Clique, darunter Hildebrand Gurlitt und Bernhard A. Böhmer. Der Roman bietet eine neue Perspektive auf die Zeitgeschichte. Begleiten Sie die fiktive Hauptfigur Karl Rosenholtz und die Berliner Göre Greta bei der Durchführung des Führerauftrags und beobachten Sie, wie der studierte Kunsthistoriker zum skrupellosen Veruntreuer von Kunstwerken wird.