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Isolde Schiffermüller

    1 stycznia 1955
    Texträume
    Lektürepraxis und Theoriebildung
    Körpersprache und Sprachkörper
    Traumtexte
    • Die Beiträge des Bandes befassen sich mit einem Thema, das in den letzten Jahren Konjunktur hat, wie eine ganze Reihe von Publikationen zeigen kann: es geht um die Traumaufzeichnungen des 20. Jahrhunderts, die in Briefen, Tagebüchern und sogenannten Traumbüchern überliefert sind, sowie um die Bedeutung der Traumerzählungen und -notate für die deutschsprachige Literatur nach 1900. Nach einer ersten historischen Umbruchsphase im 18. Jahrhundert, die mit den autobiographischen Schriften und mit der Psychologisierung des Traums in der Aufklärung angesetzt werden kann, markiert das Jahr 1900 eine epochale Zäsur, was die Kulturarbeit am Traum, die Formen der Vermittlung und die Aufschreibesysteme betrifft. Das 20. Jahrhundert ist das Jahrhundert einer modernen traumanalogen Literatur und Ästhetik, es entstehen eigene Traumtagebücher, in denen das autobiographische Schreiben um ein ”nächtliches Selbst” erweitert wird, schließlich etabliert sich mit den literarischen Traumsammlungen auch ein neues Genre. Interessant sind in diesem Zusammenhang nicht nur die produktiven Impulse, die von Freuds berühmter „Traumdeutung“ ausgehen, sondern auch die Differenz und Konkurrenz der Autoren zur Psychoanalyse und spezifischer das alternative und komplexe Wissen über den Traum, das die Literatur auszeichnet.

      Traumtexte2020
    • Lektürepraxis und Theoriebildung

      • 284 strony
      • 10 godzin czytania

      Das Œuvre und die philologisch-hermeneutische Praxis eines großen Lesers, der nach seiner Emanzipation vom George-Kreis auch ein Dichter blieb, erscheint hier in neuem Licht. Max Kommerells Lektüren und sein produktiver Umgang mit Goethe, Kleist, Grillparzer, Jean Paul, Nietzsche oder Hofmannsthal, aber auch den Traditionen von der Antike bis zur commedia dell`arte, von der Philologie bis zur jüngst von Giorgio Agamben adaptierten Theorie der Sprachgeste werden von Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Ländern und Disziplinen untersucht. Mit Beiträgen von Christian Benne, Ulrich von Bülow, Paul Fleming, Friederike Felicitas Günther, Birthe Hoffmann, Christoph König, Peter König, Blanche Kommerell, Elmar Locher, Michael Karlsson Pedersen, Gabriella Pelloni, Giovanna Pinna, Francesco Rossi, Isolde Schiffermüller, Fabio Antonio Scrignoli, Matthias Weichelt und David E. Wellbery.

      Lektürepraxis und Theoriebildung2018
    • Texträume

      • 206 stron
      • 8 godzin czytania

      Der vorliegende Band gliedert sich in drei Teile und nimmt Fragestellungen auf, die im Zentrum der Forschungsarbeiten von Walter Busch stehen, der allzu früh am Gründonnerstag 2013 verstorben ist. Der erste Abschnitt beschäftigt sich mit Medialität, Bild und Sprachgebärde. Der zweite geht den Zusammenhängen von Shoah und Gedächtnis nach, und der dritte Abschnitt versucht Antworten auf Fragestellungen des Werks von Franz Kafka.

      Texträume2011