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Marion Krüsmann

    Leben lernen - 182: Trauma und frühe Intervention
    Leben nach dem Trauma
    • Leben nach dem Trauma

      Über den psychotherapeutischen Umgang mit dem Entsetzen

      • 339 stron
      • 12 godzin czytania

      Inhaltsübersicht: Vorwort, Einleitung, 1. Fälle, 2. Gestalttherapie: ein humanistischer Ansatz für die Heilung unmenschlicher Erfahrungen? 3. Posttraumatische Reaktionen: Erscheinungsformen, Diagnosen, Häufigkeiten, 4. Trauma und Selbst-Antwort: die posttraumatische Entwicklung des Selbst, 5. Bedingungen und Möglichkeiten posttraumatischen Kontaktes, 6. Zur Diagnostik posttraumatischer Störungen, 7. Ein integrativer Ansatz zur Behandlung traumabedingter Störungen, Epilog, Von der Würde des Opfers, Literatur

      Leben nach dem Trauma
    • Schwere Naturkatastrophen und vom Menschen verursachte Unglücksfälle haben in den letzten Jahren die Notwendigkeit einer »Notfallpsychologie« deutlich gemacht, die wie die Notfallmedizin qualifizierte Hilfe möglichst rasch nach dem Auftreten eines traumatisierenden Ereignisses leistet. Mit schneller psychologischer Hilfe vor Ort kann in vielen Fällen die Ausbildung eines posttraumatischen Belastungssyndroms vermieden oder abgemildert werden. Unter Mitwirkung des Lehrstuhls für Klinische Psychologie und Psychotherapie gründete Müller-Cyran 1994 als erste Einrichtung dieser Art in Europa das »Kriseninterventionsteam« (KIT) in München, das Menschen nach einem traumatischen Ereignis zum frühest möglichen Zeitpunkt betreut. Wissen und Erfahrungen aus dieser Tätigkeit an Rettungskräfte, Psychologen, Seelsorger und Sozialarbeiter weiterzugeben ist Ziel dieses Buches. Es beschreibt, wie der Betroffene in seiner emotionalen Stabilisierung unterstützt, die Situation strukturiert wird und wie innere Ressourcen gefördert werden. Der zweite Schwerpunkt des Buches beschäftigt sich mit Konzepten für die Helfer selbst. Rettungskräfte, Feuerwehrleute und Krisenhelfer benötigen oft ihrerseits psychologischen Beistand und präventive Unterstützung, damit sie als »sekundär Traumatisierte« nicht dauerhafte Schäden davontragen.

      Leben lernen - 182: Trauma und frühe Intervention