Die reichhaltige Kulturlandschaft des Vinschgaus in Südtirol wird durch die Erhaltung von Kirchen aus der Karolingerzeit und archäologischen Funden aus dem Frühmittelalter und der Spätantike geprägt. Kirchenhistoriker Ulrich Köpf bietet einen umfassenden Überblick über den Bestand dieser Kirchen und deren Patrozinien, die aus verschiedenen Regionen stammen. Er beleuchtet die geographischen Gegebenheiten und historischen Wege, die die Lage und Entwicklung dieser sakralen Bauwerke beeinflussten. Abbildungen, Karten und Register ergänzen die detaillierte Analyse und laden zur Erkundung der Region ein.
In diesem Band präsentiert Ulrich Köpf 36 Beiträge, darunter unveröffentlichte, die Grundfragen der Kirchengeschichte und Theologiegeschichte behandeln. Fallstudien zu Frömmigkeits- und Theologiegeschichte zeigen die Verflechtungen zwischen diesen Bereichen. Die Aufsätze reichen von der Alten Kirche bis zur Neuzeit, mit Schwerpunkt auf dem Mittelalter und der Reformation.
Martin Luther, zweifellos eine Gestalt von epochaler Bedeutung, steht in einzigartiger Weise zwischen zwei Zeitaltern der abendländischen Geschichte. Noch im Mittelalter geboren und aufgewachsen, hat er entscheidend zum Ende der seit der Spätantike ausgebildeten Gestalt des westlichen Christentums beigetragen, ohne sie doch durch etwas ganz Neues zu ersetzen. Wie weit ist Luther vom Mittelalter geprägt und wie viel an ihm gehört dauerhaft dieser vergangenen Zeit an? Wie sehr hat er dadurch das Aufkommen einer neuen Zeit verzögert? Wodurch weist er andererseits selbst in die Neuzeit hinein und wie weit spricht er noch zu unserer Gegenwart? All diesen Fragen stellt sich die neue Luther-Biographie des renommierten Tübinger Luther- und Spätmittelalterforschers Ulrich Köpf, die ohne Hypothesen und Spekulationen um gesicherte Tatsachen bemüht ist und zu Luthers Werk hinführen will.
Die Rezeption vor- und außerchristlicher Gedanken ist ein zentraler Vorgang in der Geschichte der christlichen Theologie. Einen Höhepunkt erlebte sie im 12. und 13. Jahrhundert, als die Kontakte zwischen christlich-abendländischer und byzantinischer, jüdischer und islamischer Kultur den Boden für das Bekanntwerden, die Übersetzung und die Übernahme bisher unzugänglicher oder gar unbekannter Traditionen schufen. Im vorliegenden Band wird in Überblicksdarstellungen und in Spezialstudien die Rezeption eines christlichen Platonismus aus Pseudo-Dionysius Areopagita, des gesamten Opus Aristotelicum sowie jüdischer und islamischer Traditionen behandelt. DabeI wird auch deutlich, dass diese verschiedenen Traditionskomplexe im Mittelalter nicht isoliert, sondern in enger Beziehung zueinander überliefert und rezipiert worden sind.
eine Einführung ; [Anselm von Canterbury, Abaelard, Bernhard von Clairvaux, Hugo von St. Victor, Bonaventura, Thomas von Aquin, Meister Eckhart, Duns Scotus, Ockham, Gerson, Wyclif, Hus]
249 stron
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In der Reihe werden anhand von Portraits bedeutender Theologen markante Stationen der theologischen Entwicklung in den einzelnen Epochen gezeichnet. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem theologischen Profil der behandelten Gestalten. Der biographische Hintergrund wird so weit berücksichtigt, als er zum Verständnis ihrer Theologie beiträgt. Eine Einleitung skizziert jeweils die Problemgeschichte der Theologie und den geistesgeschichtlichen Rahmen der betreffenden Epoche. Eine Auswahlbibliographie am Schluss der Beiträge gibt Hinweise für eine vertiefte Beschäftigung mit den großen Theologen. In der längsten Periode der Kirchengeschichte ist die Theologie zu einer Wissenschaft von umfassendem Anspruch und höchstem Rang innerhalb der europäischen Bildungsinstitutionen geworden. Die Auswahl beginnt mit dem ersten großen wissenschaftlichen Theologen Anselm von Canterbury und führt über die Hauptvertreter der Theologie des 12. Jh. sowie die großen Schulgründer des 13. und 14. Jh. und dem bedeutendsten Theologen der Deutschen Mystik, Meister Eckhart, zu den Reformtheologen des späten 14. und frühen 15. Jh. Vorgestellt werden Anselm von Canterbury, Petrus Abaelard, Bernhard von Clairvaux, Hugo von St. Victor, Bonaventura, Thomas von Aquin, Meister Eckhart, Johannes Duns Scotus, Wilhelm von Ockham, Jean Gerson, John Wyclif, Jan Hus.
Die elfbändige Reihe versammelt die zentralen Quellentexte der deutschen Geschichte. Jedes Dokument wird einzeln erläutert und in den historischen Kontext eingeordnet. Auf der Basis des authentischen Materials der Zeit entsteht so eine fortlaufend lesbare Einführung in die jeweilige Epoche.