In 12 dreams, Robert, a boy who hates math, encounters a sly, clever number devil who introduces him to the wonders of numbers: infinite numbers, prime numbers, Fibonacci numbers, and numbers that expand without end.
„Aber es schien, als ob er hinter dem großen Feuer des Himmels etwas sah: Er sah, was sich ihm jeden Abend deutlicher offenbarte. Vielleicht könnte man das die Ewigkeit des Lebens nennen.“ Dieser große, lodernde Himmel, der den Hintergrund von Missa sine nomine bildet, ist das besiegte Deutschland von 1945, das Deutschland „Jahr Null“, das in den Trümmern überlebt. In einem Schloss, das er geerbt hat, aber von den Amerikanern besetzt ist, trifft Amédée von Liljecrona auf seine beiden Brüder, die aus dem von den Russen besetzten Ostpreußen geflohen sind. Er hat die letzten vier Jahre des Krieges in einem Konzentrationslager verbracht: „Ich bin kein Christ mehr, ich bin ein Raubtier. Ich war in der Tiergrube, man darf nicht mehr mit mir reden.“ Missa sine nomine erzählt von dieser Rückkehr unter die Menschen. Die gesamte Tiefe und Schönheit dieses Buches entspringt der Unmöglichkeit einer schrittweisen Rückkehr. Um wieder leben zu können, bedarf es einer wahren Umkehr zum Leben. Ein namenloses Opfer.
Die Lebenswelt des deutschen Adels und Bürgertums im 19. Jahrhundert ist bei Fontane gleichsam mit Händen zu greifen. In seinen Romanen wird geredet und gestritten, geliebt und verzweifelt – ganz gegenwärtig und anschaulich, so als wäre der Leser ‘live’ dabei. Theodor Fontane ist der wohl bedeutendste deutsche Schriftsteller seiner Epoche und ganz sicher der Schöpfer ihrer faszinierendsten Frauenfiguren. Das belegt die in diesem Band versammelte Auswahl einiger seiner besten Romane: ‘Irrungen, Wirrungen’, ‘Frau Jenny Treibel’, ‘Effi Briest’, ‘Die Poggenpuhls’ und ‘Der Stechlin’.