Bookbot

Rada Biller

    1 stycznia 1930 – 11 września 2019
    Rada Biller
    Melonenschale
    Lina und die anderen
    Melonenschale
    • Lina ist Medizinstudentin, Schwarzmarkthändlerin und Sekretärin, alles ein bisschen und nichts ganz. Lina ist eifersüchtige Mutter und leidenschaftliche Liebhaberin. Lina ist warmherzig, zornig - oder vernünftig, je nach Intuition. Die anderen - das sind die herzlich geliebten, schmerzvoll vermissten, manchmal auch heftig gescholtenen Familienmitglieder einer leicht erregbaren Großfamilie, die sich um das tägliche Auskommen in Baku und Moskau sorgen. Bei ihnen findet die Kosmopolitin Lina ihre Heimat und einen Zufluchtsort für ihr impulsives, chaosanfälliges Leben. Weltpolitische Geschehnisse und die Westpakete der Cousine verdrängen für kurze Zeit die eigenen existenziellen Sorgen und verändern die Situation - zum Guten und zum Schlechten. Rada Biller erzählt vom starken Zusammenhalt in Linas Patchworkfamilie und umspannt die zeitlichen Epochen des Zweiten Weltkriegs, der stalinistischen Diktatur, der Perestroika und schließlich auch die Gegenwart in der Immigration in Israel. In diesem Generationenroman verbinden sich Zeitgeschichte und Lebensschicksale authentisch zu einem literarischen Zeugnis unseres Jahrhunderts.

      Lina und die anderen2007
    • Melonenschale

      Lebensgeschichten der Lea T.

      • 372 strony
      • 14 godzin czytania

      Lea, die Chronistin von Melonenschale, ist sieben Jahre alt und lebt mit ihrer Familie im Vorort Woskressensk bei Moskau, wo sie sich als "Emigrantin" fühlt. Ihre Geschichte beginnt in dem bunten, überfüllten Baku, wo sie als Tochter einer jüdischen Mutter und eines armenischen Vaters geboren wurde. Die Kriegsjahre führen die Familie nach Baschkirien und Stalingrad. Später verbringen sie viele Jahre in Prag, bevor sie als politische Emigranten nach Hamburg fliehen. Auf dieser letzten Etappe bleibt das alte Klavier zurück, ein Familienerbstück, das die Wirren der Oktoberrevolution überstanden hat. Nach ihrer Flucht aus Prag sind sie überzeugt, niemals zurückkehren zu können. Schimon wird wegen Republikflucht verurteilt, und all ihre Sachen, einschließlich des Klaviers, werden beschlagnahmt. Indem sie sich selbst retten, lassen sie das Klavier zurück, dessen Verbleib unbekannt bleibt. Melonenschale ist offen autobiographisch, mit Lea als literarischem Alter Ego der Autorin Rada Biller, die ihre Erfahrungen in geschliffenen Impressionen festgehalten hat. Aus diesen vielfältigen Mosaiksteinen hat sie behutsam den Roman eines Lebens geschaffen, dessen Leitmotiv Verlust und Neubeginn ist.

      Melonenschale2005
    • In Geschichten und Erinnerungen zeichnet die Autorin (Jg. 1930) ein farbiges Bild ihres Lebens, dessen Stationen von Baku in Aserbaidschan, Moskau, Baschkirien, Stalingrad über Prag bis nach Hamburg reichen.

      Melonenschale2003
      4,0