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Elisabeth Fendl

    Heimatgeschichten
    Das Gedächtnis der Orte Sinnstiftung und Erinnerung
    Jahrbuch Kulturelle Kontexte des östlichen Europa
    • Jahrbuch Kulturelle Kontexte des östlichen Europa

      Vom Dekor der Heimatzeitschriften

      • 280 stron
      • 10 godzin czytania

      Ausgehend von den am Institut für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa (IVDE) in Freiburg betriebenen Forschungen zu den Heimatzeitschriften der Deutschen in und aus dem östlichen Europa nach 1945 beschäftigt sich der 61. Band des Jahrbuchs mit der Gestaltung und Ästhetik dieser besonderen Gattung von Periodika. Der Großteil der Beiträge geht auf die Tagung 'Bild und Schrift als Botschaft. Vom Dekor der Heimatzeitschriften' zurück, die Ende 2019 vom IVDE in Kooperation mit dem Institut für Kirchen- und Kulturgeschichte der Deutschen in Ostmittel- und Südosteuropa e.V. (IKKDOS) durchgeführt wurde. Neben den Bildinhalten und den Semantiken der Abbildungen werden in den Beiträgen auch die (vermuteten) Intentionen der Fotografinnen und Fotografen, der Herausgeberinnen und Herausgeber und der Verlage in den Blick genommen. Aspekte der 'Rahmung' ('Framing') werden ebenso diskutiert wie die visuelle Darstellungslogik der Heimatzeitschriften und ihre Positionierung durch Mittel der Gestaltung. Wie jedes Jahr ergänzen weitere Aufsätze sowie ein umfangreicher Berichte- und Rezensionsteil das Spektrum des Periodikums der Kommission Kulturelle Kontexte des östlichen Europa in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde e.V.

      Jahrbuch Kulturelle Kontexte des östlichen Europa2020
    • Heimatgeschichten

      Aus den Sammlungen des Sudetendeutschen Museums

      • 200 stron
      • 7 godzin czytania

      Ein altes Motorrad, eine Weihnachtskrippe, ein Theaterkostüm oder das Rezeptbuch der Tante – die unterschiedlichsten Dinge können ein Gefühl von Heimat vermitteln. Gerade für die Heimatvertriebenen aus Böhmen, Mähren und Schlesien sind es oftmals Alltagsgegenstände, die die Erinnerungen an das ehemalige Zuhause wachhalten. Wieder andere Dinge stehen bereits für das neue Leben in der Fremde, symbolisieren das Ankommen in der neugefundenen Heimat. Schlimme und schöne Erinnerungen halten sich dabei im Blick auf die Vergangenheit die Waage. Während Objekte wie das Vertreibungsgepäck von den schweren Entbehrungen der Flucht erzählen, zeugen selbstgefertigte Haushaltsgegenstände vom Neuanfang unter oftmals schwierigen Bedingungen, tragen aber auch schon die Hoffnung auf eine gute Zukunft in sich. Erzeugnisse neu gegründeter Firmen sprechen von der wiedererwachten Produktivität und gegen das Heimweh half manchmal nur der Schnaps mit dem bezeichnenden Namen „Sudetenfeuer“. Das Sudetendeutsche Museum, das 2018 in München eröffnet wird, will diese Schätze der Alltagskultur endlich einem breiten Publikum zugänglich machen und damit das Wissen um das Schicksal der Sudetendeutschen auch an die nachfolgenden Generationen weitergeben. 50 der eindrucksvollsten Exponate werden nun in ihrem historischen Kontext und mit hochwertigen Fotografien vorgestellt und gewähren einen exklusiven Einblick in die Sammlungen des neu entstandenen Museums.

      Heimatgeschichten2018