Am Vorabend des niederländischen Unabhängigkeitskampfes gegen die spanische Herrschaft, in einer Zeit der politischen, sozialen und religiösen Umbrüche, entwarf Pieter Bruegel (ca. 1525 – 1569) eine ebenso komplexe Bildwelt. Humorvoll und volksnah, scharfsinnig und zutiefst kritisch reflektierte er die Gesellschaft seiner Zeit. Der reich bebilderte Katalog beleuchtet Bruegels künstlerische Ursprünge und bietet einen Überblick über sein gesamtes grafisches Schaffen, das so gegensätzliche Themen wie den »Bauern-Bruegel«, Bruegel als »zweiter Hieronymus Bosch«, als Erneuerer der Landschaftskunst sowie als satirischen Moralisten in sich vereint.
This exhibition catalog charts the evolution of figure drawing in the western world, beginning with Michelangelo and examining his profound influence on contemporaries and future generations. Celebrated for their depiction of the heroic figure, Michelangelo’s nude drawings embody exceptional strength, monumentality, and vigorous emotions, setting a standard for centuries. The book delves into this legacy through engaging texts and luminous reproductions of drawings, prints, and sculptures. Key works include Michelangelo's drawings for the Sistine Chapel, the unfinished fresco of the Battle of Cascina, and the tomb of Pope Julius II, alongside pieces by Raphael, Dürer, Rembrandt, Rubens, Klimt, and Schiele. Each chapter highlights significant aspects of Michelangelo’s ideal human body and explores its influence on contemporaries and later artists. Topics include depictions of Adam and Eve, the Crucifixion, the Pietà, and mythological motifs like the Labors of Hercules. The book also discusses how Michelangelo’s methods were taught in art schools from the 17th to the 19th century, the emergence of women as subjects, and the decline of the idealized human figure during modernism. These comparisons offer insights into how artists portrayed the human body as a model of virtue and heroism, as well as a representation of vice and fragility, making it an invaluable resource for students of the human form and western art history.
Der Band widmet sich Kaiser Maximilian I. (1459-1519) und seiner Kunstsammlung. Er versammelte bedeutende Künstler und ließ Werke wie den "Triumphzug" von Albrecht Altdorfer schaffen. Eine Auswahl an Gemälden, Handschriften und Skulpturen aus Museen zeigt die Kunst seiner Zeit. Essays bieten aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse.
Michelangelo, einer der Hauptmeister der Renaissance, und die Wiedergabe des menschlichen Aktes stehen im Zentrum dieser großen Publikation. Die Kunst des Zeichners, Malers und Bildhauers Michelangelo Buonarroti fasziniert vor allem durch die Kraft und Monumentalität der von ihm dargestellten Körper: Sie sind voller Energie und erfüllt von heftigen Emotionen, transportieren aber auch innere Spannungen und Konflikte. Wie kein anderer steht Michelangelo stellvertretend für das neue Körperverständnis der italienischen Renaissance: Die Wiederentdeckung des Körperideals der römisch-griechischen Antike führt zu bahnbrechenden Neuerungen bei der Darstellung der menschlichen Anatomie, von Proportion, Umriss und Volumen, von Verkürzung, Überschneidung und Bewegung. In den Ateliers und Kunstakademien wird das Studium des – zunächst nur männlichen – nackten Körpers zur Grundlage der Ausbildung. Michelangelos neues Figurenideal, seine Kraft des Ausdrucks sowie sein Streben nach Schönheit und Perfektion inspirierten nicht nur Künstler aus seinem unmittelbaren Umkreis, sondern auch nachfolgende Generationen. Mit einer höchstkarätigen Werkauswahl vom 15. bis ins 20. Jahrhundert zeichnet die Publikation anhand unterschiedlichster Themenbereiche die vielen Möglichkeiten zur Auslotung des menschlichen Aktes nach.
Pieter Bruegel der Ältere gilt als größter niederländischer Zeichner des 16. Jahrhunderts. Bereits zu seinen Lebzeiten wurden seine Zeichnungen hoch geschätzt und viele fanden als Vorlagen für Kupferstiche weite Verbreitung. Aus der Bildtradition früherer Künstlergenerationen schöpfend, setzte Bruegel motivisch und formal völlig neue Impulse. Am Vorabend des niederländischen Unabhängigkeitskampfes gegen die spanische Herrschaft, in einer Zeit der politischen, sozialen und religiösen Umbrüche, entwarf Pieter Bruegel (ca. 1525 – 1569) eine ebenso komplexe Bildwelt. Humorvoll und volksnah, scharfsinnig und zutiefst kritisch reflektierte er die Gesellschaft seiner Zeit. Der reich bebilderte Katalog beleuchtet Bruegels künstlerische Ursprünge und bietet einen Überblick über sein gesamtes grafisches Schaffen, das so gegensätzliche Themen wie den »Bauern-Bruegel«, Bruegel als »zweiter Hieronymus Bosch«, als Erneuerer der Landschaftskunst sowie als satirischen Moralisten in sich vereint.