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Andreas Röpcke

    Mecklenburgs erster Renaissancefürst
    Die Stadtmusikanten in Bremen
    Dignitäre und Domherren des Domstifts Schwerin ab 1400
    • Das Domkapitel Schwerin verkörperte eine geistige und wirtschaftliche Elite der kleinen Residenzstadt im Nordosten des Heiligen Römischen Reiches. Es schuf durch seine Beziehungen nach Rom und in andere Diözesen ein Netzwerk, das für die spätmittelalterliche Kultur- und Kirchengeschichte von nicht zu unterschätzender Bedeutung war. Andreas Röpcke legt im 4. Supplementband der Germania Sacra ein chronologisches Verzeichnis der Dompröpste, Domdekane, Thesaurare, Scholaster, Kantoren und Domherren des Schweriner Domkapitels ab 1400 vor. Im Zentrum steht dabei die Darstellung der Ämterkarrieren. Die Datensammlung beruht unter anderem auf der Auswertung mecklenburgischer Urkunden und Archivalien des Landeshauptarchivs Schwerin und bietet erstmals einen Überblick über das Domkapitel, der auch die einfachen Domherren berücksichtigt. Durch das vorgelegte Verzeichnis wird die Arbeit mit dem Schweriner Domkapitel erleichtert und gefördert.

      Dignitäre und Domherren des Domstifts Schwerin ab 1400
    • Mecklenburgs erster Renaissancefürst

      Herzog Heinrich der Friedfertige und seine Familie

      • 104 strony
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      Herzog Heinrich V., genannt der Friedfertige, regierte in bewegten Zeiten – in Zeiten des Umbruchs geradezu, von 1503 bis 1552 fast fünfzig Jahre lang das Land. Er ist der erste richtige Renaissancefürst Mecklenburgs. Interesse verdient er schon deshalb, weil ihm bereits zu Lebzeiten der Beiname „der Friedfertige“ beigelegt wurde, lateinisch Pacificus, niederdeutsch de Fredemaker. Was für eine schöne fürstliche Tugend: Frieden halten, Frieden machen, und das in konfliktreicher Zeit. Diese reich bebilderte Biografie stellt Heinrich V. als Renaissancefürsten vor, mit der für seine Zeit typischen Lust an der kunstvollen Repräsentation der eigenen Person und der mecklenburgischen Fürstendynastie. Ein eigenes Kapitel behandelt die Lübisch-mecklenburgische Fehde des Jahres 1506, die den Fürsten vom kriegerisch Handelnden zum Friedliebenden werden ließ.

      Mecklenburgs erster Renaissancefürst