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Jürgen Bönig

    Unterwegs
    Otto Meissner, der Verleger des »Kapital«
    • Otto Meissner, der Verleger des »Kapital«

      Ein 1848er in Hamburg

      • 240 stron
      • 9 godzin czytania

      Der gelernte Buchhändler Otto Meissner war seit 1842 bei Hoffmann & Campe politisch aktiv und diskutierte 1847 in Hamburg am Kommunistischen Manifest mit. Er vertrat energisch fortschrittliche Inhalte und gründete 1848 einen eigenen Verlag. Themen wie Demokratie, Republik und die Bindung der Regierung an eine Verfassung prägten seine Arbeit. Obwohl er später Bismarck unterstützte, beschäftigten ihn sozialistische und republikanische Autoren, die sich mit der neuen kapitalistischen Produktionsweise auseinandersetzten. Der Kontakt zu Marx entstand durch die Publikation von Friedrich Engels’ Schrift 1865. Während Hamburg zur Millionenstadt aufstieg, förderte Meissner eine republikanische Staatsverwaltung und die Bildung als Voraussetzung für Emanzipation. Sein Werk „Hamburg, historisch-topographische Mitteilungen“, erstmals 1868 erschienen, war ein Höhepunkt seiner Bemühungen um systematische Stadtplanung, die auch ärmeren Schichten zu besseren Lebensverhältnissen verhelfen sollte. Meissner veröffentlichte 1867 den ersten Band von „Das Kapital“ und war von 1871 bis 1876 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft. Ein Beitrag von Michael Joho über „Otto Meissner in St. Georg“ beleuchtet seine zeitweilige Wohnsitznahme in diesem Hamburger Stadtteil.

      Otto Meissner, der Verleger des »Kapital«
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      90 Jahre Hamburger U-Bahn

      • 127 stron
      • 5 godzin czytania

      Diese Ausstellung zeigt eine Seite der Hamburger Hochbahn A.G. - die Geschichte der U-Bahn in Hamburg. Seit 90 Jahren prägt sie das Gesicht der Stadt. Eine Untergrundbahn, die in Hamburg nicht nur im Tunnel fuhr und fährt, sondern zum größeren Teil der Strecken über der Erde, über Brücken, Viadukte, Dämme. Ein elektrisch betriebenes Verkehrsmittel, das am Beginn des Jahrhunderts wie kein anderes für die Modernität der Großstadt stand. Das gleich am Beginn mit einer spektakulären Architektur auftrat und die Wahrnehmung der Stadt veränderte. Die Nutzer der U-Bahn mussten sich erst an das Tempo des Verkehrsmittels gewöhnen, erst lernen, mit Enge und Fremdheit auf den Bahnsteigen und den Zügen umzugehen. Die andere Seite des U-Bahn-Betriebes sind die Menschen, die ihn seit 90 Jahren tagtäglich aufrechterhalten: die U-Bahn-Fahrer, Weichensteller, Elektromeister, Werkstättenarbeiter in den Wagenhallen und auf der Strecke - in Porträts und Objekten ihrer Arbeit werden sie vorgestellt

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