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Das Ende des Totemismus

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Andrew Langs Bericht über den Totemismus von 1911 wurde von Lévi-Strauss als fehlerhaft kritisiert, was zu einer grundlegenden Neubewertung des Totemismusbegriffs führte. Er argumentierte, dass die Humanwissenschaften über 70 Jahre hinweg mit einer Illusion beschäftigt waren und die Idee eines religiösen Totemismus verworfen werden müsse, um die zugrunde liegenden Strukturen menschlichen Zusammenlebens zu erkennen. Lévi-Strauss, der als Begründer des Strukturalismus gilt, erweiterte das westliche Denken und eröffnete neue Perspektiven für Erfahrungen. Er interessierte sich weniger für kulturelle Unterschiede als für deren Gemeinsamkeiten und wies die Überlegenheit westlicher Zivilisationen entschieden zurück. Zusammen mit dem Linguisten Roman Jakobson übertrug er linguistische Theorien auf die Anthropologie und betrachtete Kulturen als vergleichbar mit menschlichen Sprachen, deren Regeln nur von außen erkennbar sind. Claude Lévi-Strauss war eine zentrale Figur der humanwissenschaftlichen Forschung im 20. Jahrhundert, und seine Werke fanden großen Anklang bei Philosophen und Schriftstellern wie Michel Leiris und Georges Bataille. Zahlreiche Universitäten ehrten ihn mit Ehrendoktorwürden, und er war Ehrenmitglied der Académie française.

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Das Ende des Totemismus, Claude LéviStrauss

Język
Rok wydania
2017
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Das Ende des Totemismus
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
2017
Oprawa
miękka
Liczba stron
140
ISBN10
3518469142
ISBN13
9783518469149
Seria
Pierwsze wydanie
1962
Oryginalna nazwa
Le Totémisme aujourd'hui
Ocena
3,8 z 5
Opis
Andrew Langs Bericht über den Totemismus von 1911 wurde von Lévi-Strauss als fehlerhaft kritisiert, was zu einer grundlegenden Neubewertung des Totemismusbegriffs führte. Er argumentierte, dass die Humanwissenschaften über 70 Jahre hinweg mit einer Illusion beschäftigt waren und die Idee eines religiösen Totemismus verworfen werden müsse, um die zugrunde liegenden Strukturen menschlichen Zusammenlebens zu erkennen. Lévi-Strauss, der als Begründer des Strukturalismus gilt, erweiterte das westliche Denken und eröffnete neue Perspektiven für Erfahrungen. Er interessierte sich weniger für kulturelle Unterschiede als für deren Gemeinsamkeiten und wies die Überlegenheit westlicher Zivilisationen entschieden zurück. Zusammen mit dem Linguisten Roman Jakobson übertrug er linguistische Theorien auf die Anthropologie und betrachtete Kulturen als vergleichbar mit menschlichen Sprachen, deren Regeln nur von außen erkennbar sind. Claude Lévi-Strauss war eine zentrale Figur der humanwissenschaftlichen Forschung im 20. Jahrhundert, und seine Werke fanden großen Anklang bei Philosophen und Schriftstellern wie Michel Leiris und Georges Bataille. Zahlreiche Universitäten ehrten ihn mit Ehrendoktorwürden, und er war Ehrenmitglied der Académie française.