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Die Merowinger und das Frankenreich

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Zwischen Rhein, Weser und Ysselmeer entstand im 3. Jahrhundert das Volk der Franken als ein Zusammenschluss germanischer Stamme. Im 5. Jahrhundert liessen sich grosse frankische Verbande unter Konigen aus dem Geschlecht oder der Verwandtschaft der Merowinger zwischen Rhein und Somme nieder. Konig Chlodwig, der Sohn Childerichs von Tournai, uberwand den letzten gallo-romischen Oberbefehlshaber, beseitigte die ubrigen frankischen Stammeskonige und begrundete damit das Frankische Reich in Gallien. Durch die Unterwerfung der Alamannen, Thuringer, Bayern und Alpenromanen wurden dem Frankenreich weite nichtgallische Gebiete angegliedert. Im Zuge der zweiten Expansion entwickelte sich das Merowingerreich zu einem "Vielvolkerstaat" eine wesentliche Voraussetzung fur die Entstehung des Abendlandes im Fruhmittelalter. Die Konigslander in der Francia zwischen Rhein und Seine und in Nordburgund entfalteten sich im 7. Jahrhundert auch als religios-kulturelle und wirtschaftliche Zentrallandschaften. Fur das fruhmittelalterliche Abendland entstand hier ein neuer Mittelpunkt. Anschaulich stellt der Autor die dynastischen Verhaltnisse der Merowinger und ihre Bedeutung fur die Entstehung und Konsolidierung des Frankenreiches dar.

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Die Merowinger und das Frankenreich, Eugen Ewig

Język
Rok wydania
1988
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Merowinger und das Frankenreich
Język
niemiecki
Autorzy
Eugen Ewig
Wydawca
Kohlhammer
Rok wydania
1988
Oprawa
miękka
Liczba stron
235
ISBN10
3170100491
ISBN13
9783170100497
Seria
Ocena
4 z 5
Opis
Zwischen Rhein, Weser und Ysselmeer entstand im 3. Jahrhundert das Volk der Franken als ein Zusammenschluss germanischer Stamme. Im 5. Jahrhundert liessen sich grosse frankische Verbande unter Konigen aus dem Geschlecht oder der Verwandtschaft der Merowinger zwischen Rhein und Somme nieder. Konig Chlodwig, der Sohn Childerichs von Tournai, uberwand den letzten gallo-romischen Oberbefehlshaber, beseitigte die ubrigen frankischen Stammeskonige und begrundete damit das Frankische Reich in Gallien. Durch die Unterwerfung der Alamannen, Thuringer, Bayern und Alpenromanen wurden dem Frankenreich weite nichtgallische Gebiete angegliedert. Im Zuge der zweiten Expansion entwickelte sich das Merowingerreich zu einem "Vielvolkerstaat" eine wesentliche Voraussetzung fur die Entstehung des Abendlandes im Fruhmittelalter. Die Konigslander in der Francia zwischen Rhein und Seine und in Nordburgund entfalteten sich im 7. Jahrhundert auch als religios-kulturelle und wirtschaftliche Zentrallandschaften. Fur das fruhmittelalterliche Abendland entstand hier ein neuer Mittelpunkt. Anschaulich stellt der Autor die dynastischen Verhaltnisse der Merowinger und ihre Bedeutung fur die Entstehung und Konsolidierung des Frankenreiches dar.