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Malerei und Zeichnung

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Max Klinger (1857-1920), zu Lebzeiten geachtet und geehrt, später, in der Folge expressionistischer Entwicklungen, neuer Stile, sich rapid wandelnden Geschmacks und geänderten Auftrags an Kunst und Künstler an den Rand gedrängt, rückt heute wieder ins Blickfeld allgemeinen Interesses. Im Rahmen einer umfassenden Sichtung, Aufarbeitung und Neubewertung der Kunst des 19. Jahrhunderts wird auch sein Werk anders gesehen, gerechter: die Wirkung in seiner Zeit, die Ausstrahlung auf die Gegenwart. Klingers theoretische Schrift "Malerei und Zeichnung" (1891) ist Selbstverständigung und Programm zugleich. Der Graphiker versucht seine Kunst, ihr Anliegen, ihre inhaltliche und formale Wirkung, die auch von den Möglichkeiten der Vervielfältigung her kommt, zu begründen, einzuordnen und abzugrenzen. Damit traf er einen Nerv der Zeit; nicht nur die Kollwitz sah sich von ihm angeregt und bestätigt. Unsere Ausgabe wird ergänzt durch Tagebuchaufzeichnungen und eine Auswahl jener Briefe, die Auskunft geben über den Weg des Künstlers, über seine Arbeit und über sein Denken. Subjektive Äußerungen, denen wir mit kritischem Respekt begegnen.

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Malerei und Zeichnung, Max Klinger

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Malerei und Zeichnung
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Max Klinger (1857-1920), zu Lebzeiten geachtet und geehrt, später, in der Folge expressionistischer Entwicklungen, neuer Stile, sich rapid wandelnden Geschmacks und geänderten Auftrags an Kunst und Künstler an den Rand gedrängt, rückt heute wieder ins Blickfeld allgemeinen Interesses. Im Rahmen einer umfassenden Sichtung, Aufarbeitung und Neubewertung der Kunst des 19. Jahrhunderts wird auch sein Werk anders gesehen, gerechter: die Wirkung in seiner Zeit, die Ausstrahlung auf die Gegenwart. Klingers theoretische Schrift "Malerei und Zeichnung" (1891) ist Selbstverständigung und Programm zugleich. Der Graphiker versucht seine Kunst, ihr Anliegen, ihre inhaltliche und formale Wirkung, die auch von den Möglichkeiten der Vervielfältigung her kommt, zu begründen, einzuordnen und abzugrenzen. Damit traf er einen Nerv der Zeit; nicht nur die Kollwitz sah sich von ihm angeregt und bestätigt. Unsere Ausgabe wird ergänzt durch Tagebuchaufzeichnungen und eine Auswahl jener Briefe, die Auskunft geben über den Weg des Künstlers, über seine Arbeit und über sein Denken. Subjektive Äußerungen, denen wir mit kritischem Respekt begegnen.