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Cholesterin: das Scheitern eines Dogmas

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  • 184 strony
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Cholesterin in der Nahrung meiden, Cholesterinspiegel im Blut senken: Diese Devise steht nicht nur im Zentrum der medizinischen Bemühungen um die Prävention von Herz-Kreislauf- Krankheiten, sondern sie ist nachgerade zum Motto eines modernen und gesunden Lebensstils überhaupt geworden. In denkwürdigem Widerspruch dazu stehen die Resultate von Untersuchungen an mehreren Millionen Personen, wonach durch Cholesterinsenkung keine Lebensverlängerung erreicht wird und ein minimaler Rückgang von Kreislauferkrankungen mit einer erhöhten Krebsrate erkauft wird. Woher also das Festhalten an der Cholesterin-Hypothese? Borgers untersucht in diesem Buch die 'Cholesterin-Kultur' und behauptet, es gehe weniger um die - an sich vernünftige - gesunde Ernährungsweise mit einer Reduktion tierischer Fette als vielmehr um das Interesse des medizinisch-industriellen Komplexes, das Alltagsleben zu medikalisieren, klinisches Handeln auf den gesunden Körper auszudehnen und Lipid-Senker an Millionen arglose Patienten zu verkaufen. Solange die „Pathologie des Normalen“ akzeptiert wird, solange wird das herrschende Regulierungsmodell von Gesundheit nicht infrage gestellt - Borgers' Buch versucht, diesem Trend entgegenzusteuern.

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Cholesterin: das Scheitern eines Dogmas, Dieter Borgers

Język
Rok wydania
1993
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Tytuł
Cholesterin: das Scheitern eines Dogmas
Język
niemiecki
Wydawca
Ed. Sigma
Rok wydania
1993
Liczba stron
184
ISBN10
3894041277
ISBN13
9783894041274
Seria
Opis
Cholesterin in der Nahrung meiden, Cholesterinspiegel im Blut senken: Diese Devise steht nicht nur im Zentrum der medizinischen Bemühungen um die Prävention von Herz-Kreislauf- Krankheiten, sondern sie ist nachgerade zum Motto eines modernen und gesunden Lebensstils überhaupt geworden. In denkwürdigem Widerspruch dazu stehen die Resultate von Untersuchungen an mehreren Millionen Personen, wonach durch Cholesterinsenkung keine Lebensverlängerung erreicht wird und ein minimaler Rückgang von Kreislauferkrankungen mit einer erhöhten Krebsrate erkauft wird. Woher also das Festhalten an der Cholesterin-Hypothese? Borgers untersucht in diesem Buch die 'Cholesterin-Kultur' und behauptet, es gehe weniger um die - an sich vernünftige - gesunde Ernährungsweise mit einer Reduktion tierischer Fette als vielmehr um das Interesse des medizinisch-industriellen Komplexes, das Alltagsleben zu medikalisieren, klinisches Handeln auf den gesunden Körper auszudehnen und Lipid-Senker an Millionen arglose Patienten zu verkaufen. Solange die „Pathologie des Normalen“ akzeptiert wird, solange wird das herrschende Regulierungsmodell von Gesundheit nicht infrage gestellt - Borgers' Buch versucht, diesem Trend entgegenzusteuern.