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Stalins ungeliebtes Kind

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  • 285 stron
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Basierend auf sensationellen Archivfunden erzählt Wilfried Loth die Gründungsgeschichte der DDR als eine Geschichte der fortgesetzten Interessengegensätze zwischen der SED-Führung und Stalin, der bis zu seinem Tod 1953 an einer gesamtdeutschen Option festhielt. Stalin wollte weder einen Separatstaat auf dem Boden der sowjetischen Besatzungszone noch überhaupt einen sozialistischen Staat in Deutschland. Statt dessen strebte er eine parlamentarische Demokratie für ganz Deutschland an, die dem Faschismus die gesellschaftlichen Grundlagen entzog und der Sowjetunion den Zugang zu den Ressourcen des Ruhrgebiets eröffnete. Erreicht werden sollte sie in gemeinsamer Verantwortung der Siegermächte. Der sozialistische Separatstaat ist in erster Linie ein Produkt des revolutionären Eifers von Walter Ulbricht, der sich vor dem Hintergrund westlicher Abschottungspraxis entfalten konnte. Wenn der DDR-Sozialismus nicht das Ergebnis langfristiger sowjetischer Planungen war, sondern ein Reflex der weltpolitischen Konstellation, dann stellt sich die Frage nach den Veranwortlichkeiten für die deutsche Teilung völlig neu. Überdies sind zwei Lebenslügen zerstört, die die deutsche Nachkriegspolitik entscheidend geprägt haben. die Behauptung nämlich, zu Adenauers Politik der Westintegration habe es keine Alternative gegeben, und die Legende, die Regierung in Ost-Berlin sei nichts anderes gewesen als eine Marionette in den Händen Moskaus.

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Stalins ungeliebtes Kind, Wilfried Loth

Język
Rok wydania
1994
Oprawa
(twarda),
Stan książki
Bardzo dobry
Cena
16,09 zł

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Tytuł
Stalins ungeliebtes Kind
Język
niemiecki
Wydawca
Rowohlt
Rok wydania
1994
Oprawa
twarda
Liczba stron
285
ISBN10
3871340855
ISBN13
9783871340857
Seria
Opis
Basierend auf sensationellen Archivfunden erzählt Wilfried Loth die Gründungsgeschichte der DDR als eine Geschichte der fortgesetzten Interessengegensätze zwischen der SED-Führung und Stalin, der bis zu seinem Tod 1953 an einer gesamtdeutschen Option festhielt. Stalin wollte weder einen Separatstaat auf dem Boden der sowjetischen Besatzungszone noch überhaupt einen sozialistischen Staat in Deutschland. Statt dessen strebte er eine parlamentarische Demokratie für ganz Deutschland an, die dem Faschismus die gesellschaftlichen Grundlagen entzog und der Sowjetunion den Zugang zu den Ressourcen des Ruhrgebiets eröffnete. Erreicht werden sollte sie in gemeinsamer Verantwortung der Siegermächte. Der sozialistische Separatstaat ist in erster Linie ein Produkt des revolutionären Eifers von Walter Ulbricht, der sich vor dem Hintergrund westlicher Abschottungspraxis entfalten konnte. Wenn der DDR-Sozialismus nicht das Ergebnis langfristiger sowjetischer Planungen war, sondern ein Reflex der weltpolitischen Konstellation, dann stellt sich die Frage nach den Veranwortlichkeiten für die deutsche Teilung völlig neu. Überdies sind zwei Lebenslügen zerstört, die die deutsche Nachkriegspolitik entscheidend geprägt haben. die Behauptung nämlich, zu Adenauers Politik der Westintegration habe es keine Alternative gegeben, und die Legende, die Regierung in Ost-Berlin sei nichts anderes gewesen als eine Marionette in den Händen Moskaus.