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„Die Gabe“, geschrieben Mitte der dreißiger Jahre in Berlin, ist der neunte unt letzte von Nabokovs russischsprachigen Romanen und, obwohl er auf den ersten Blick als altmodischer realistischer Roman daherkommt, der komplexeste - sein „Portrait des Künstlers als junger Mann“, ein Liebesroman, ein Künstlerroman, der Roman einer gelungenen Identitätssuche. Der Held, ein junger Mann aus einer materiell begüterten Petersburger Familie, den die Revolution zum Untermieter in Berlin gemacht hat, findet beides: seinen Stil und seine Frau. Der verliebte Poet trägt den Kopf hoch in den Wolken der russischer Dichtung. Seine publizierten Gedichte genügen ihm nicht mehr; er schreibt eine Biographie seines bewunderten Vaters und gibt sie wieder auf, da sie ihm anmaßend erscheint. „Die Gabe“, das „Geschenk“ besteht aus dreierlei: es ist eine dichterische Begabung, deren Selbstvergewisserung der Roman beschreibt. Es ist eine Frau, mit dem ein freundlich gesinntes Schicksal den Dichter verkuppelt. Und es ist das reiche Bewusstsein, mit dem ihm das Leben begabt hat und das ihn befähigt, auch unter widrigen Umständen Glück zu empfinden. Dies ist die erste deutschsprachige Ausgabe der „Gabe“. Ein ausführlicher Anmerkungsteil geht den vielen Spuren in die russische Kulturgeschichte nach, die der Autor gelegt hat.

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Die Gabe, Vladimir Vladimirovič Nabokov

Język
Rok wydania
1993
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Gabe
Język
niemiecki
Wydawca
Rowohlt
Rok wydania
1993
Oprawa
twarda
Liczba stron
794
ISBN10
3498046438
ISBN13
9783498046439
Seria
Pierwsze wydanie
1938
Oryginalna nazwa
Дар (Dar)
Ocena
4 z 5
Opis
„Die Gabe“, geschrieben Mitte der dreißiger Jahre in Berlin, ist der neunte unt letzte von Nabokovs russischsprachigen Romanen und, obwohl er auf den ersten Blick als altmodischer realistischer Roman daherkommt, der komplexeste - sein „Portrait des Künstlers als junger Mann“, ein Liebesroman, ein Künstlerroman, der Roman einer gelungenen Identitätssuche. Der Held, ein junger Mann aus einer materiell begüterten Petersburger Familie, den die Revolution zum Untermieter in Berlin gemacht hat, findet beides: seinen Stil und seine Frau. Der verliebte Poet trägt den Kopf hoch in den Wolken der russischer Dichtung. Seine publizierten Gedichte genügen ihm nicht mehr; er schreibt eine Biographie seines bewunderten Vaters und gibt sie wieder auf, da sie ihm anmaßend erscheint. „Die Gabe“, das „Geschenk“ besteht aus dreierlei: es ist eine dichterische Begabung, deren Selbstvergewisserung der Roman beschreibt. Es ist eine Frau, mit dem ein freundlich gesinntes Schicksal den Dichter verkuppelt. Und es ist das reiche Bewusstsein, mit dem ihm das Leben begabt hat und das ihn befähigt, auch unter widrigen Umständen Glück zu empfinden. Dies ist die erste deutschsprachige Ausgabe der „Gabe“. Ein ausführlicher Anmerkungsteil geht den vielen Spuren in die russische Kulturgeschichte nach, die der Autor gelegt hat.