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Stadt, Krankheit und Tod

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Die Veränderungen der städtischen Gesundheitsverhältnisse während der Industrialisierung sind ein bislang vernachlässigtes Thema in der Geschichtsforschung. In den letzten 200 Jahren hat sich die Lebenserwartung bei der Geburt in Westeuropa nahezu verdoppelt, doch die Ursachen dieses Wandels während der Epidemiologischen Transition, die von Robert W. Fogel als eines der bedeutendsten Ereignisse der Menschheitsgeschichte bezeichnet wird, sind weitgehend unklar. Traditionell wurden Verbesserungen in der kurativen Medizin als Hauptursache angesehen, doch neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Urbanisierung und Industrialisierung entscheidende Faktoren waren. Während Städte einst als „Todesfallen“ galten, entwickelten sie sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts zu Vorreitern moderner Gesundheitsverhältnisse. Internationale Wissenschaftler, insbesondere Historiker, Geographen und Demographen, haben diesen Themenkomplex systematisch für verschiedene europäische Städte und Regionen untersucht und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur allgemeinen historischen Entwicklung. Der Sammelband behandelt die Rekonstruktion der Gesundheitsverhältnisse, die Rolle der städtischen Umwelt und die sozialen Aspekte des „gesunden“ urbanen Lebens.

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Stadt, Krankheit und Tod, Jörg Vögele

Język
Rok wydania
2000
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Stadt, Krankheit und Tod
Język
niemiecki
Rok wydania
2000
Oprawa
miękka
Liczba stron
519
ISBN10
3428087976
ISBN13
9783428087976
Seria
Opis
Die Veränderungen der städtischen Gesundheitsverhältnisse während der Industrialisierung sind ein bislang vernachlässigtes Thema in der Geschichtsforschung. In den letzten 200 Jahren hat sich die Lebenserwartung bei der Geburt in Westeuropa nahezu verdoppelt, doch die Ursachen dieses Wandels während der Epidemiologischen Transition, die von Robert W. Fogel als eines der bedeutendsten Ereignisse der Menschheitsgeschichte bezeichnet wird, sind weitgehend unklar. Traditionell wurden Verbesserungen in der kurativen Medizin als Hauptursache angesehen, doch neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Urbanisierung und Industrialisierung entscheidende Faktoren waren. Während Städte einst als „Todesfallen“ galten, entwickelten sie sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts zu Vorreitern moderner Gesundheitsverhältnisse. Internationale Wissenschaftler, insbesondere Historiker, Geographen und Demographen, haben diesen Themenkomplex systematisch für verschiedene europäische Städte und Regionen untersucht und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur allgemeinen historischen Entwicklung. Der Sammelband behandelt die Rekonstruktion der Gesundheitsverhältnisse, die Rolle der städtischen Umwelt und die sozialen Aspekte des „gesunden“ urbanen Lebens.