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Südwestdeutscher Reichsadel im 17. und 18. Jahrhundert

Geld, Reputation, Karriere: Das Haus Fürstenberg

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Das Haus Fürstenberg zählte mit seinen Territorien im 17. Jahrhundert zu den bedeutendsten Adelsgeschlechtern im Südwesten des Alten Reiches. Die Fürstenberger lebten in einer Zeit, in der Macht und Ansehen des Kaisers nach den Einschränkungen des Westfälischen Friedens wieder stiegen. Der Kaiser konnte Karrieren fördern, Stellen und Versorgungsmöglichkeiten zuteilen und die soziale Position der adeligen Familien bestimmen. Sich den Zugang zum Hof zu bewahren und sich ständig in der Nähe des Kaisers zu etablieren, war für den Adel von entscheidender Wichtigkeit. Zentraler Wert in dieser Lebenswelt war die Reputation, das Ansehen oder Prestige, die Ehre, die man hatte. Sie repräsentierte die gesellschaftliche Stellung, machte deutlich, wer man war, und bestimmte den Ort, an den man von anderen gestellt wurde. Sie konnte zu- oder abnehmen, sie konnte wachsen und Handlungsmöglichkeiten eröffnen, sie konnte aber auch verloren gehen und war dann kaum wieder zu erlangen. Esteban Mauerer untersucht die Lebenswege von sieben Fürstenbergern, die einer Generation angehörten und in der Kirche, beim Militär sowie im Reichs- und Hofdienst Karriere machten. Anhand ihrer Karriereverläufe stellt er die große Bedeutung von Reputation dar und erhellt die Zusammenhänge zwischen finanziellen Ressourcen, gesellschaftlichen Chancen, Gewinn und Verlust von Ansehen, Selbstdarstellung und Repräsentation.

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Südwestdeutscher Reichsadel im 17. und 18. Jahrhundert, Esteban Mauerer

Język
Rok wydania
2001
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Südwestdeutscher Reichsadel im 17. und 18. Jahrhundert
Podtytuł
Geld, Reputation, Karriere: Das Haus Fürstenberg
Język
niemiecki
Rok wydania
2001
Oprawa
miękka
Liczba stron
456
ISBN10
3525360592
ISBN13
9783525360590
Seria
Opis
Das Haus Fürstenberg zählte mit seinen Territorien im 17. Jahrhundert zu den bedeutendsten Adelsgeschlechtern im Südwesten des Alten Reiches. Die Fürstenberger lebten in einer Zeit, in der Macht und Ansehen des Kaisers nach den Einschränkungen des Westfälischen Friedens wieder stiegen. Der Kaiser konnte Karrieren fördern, Stellen und Versorgungsmöglichkeiten zuteilen und die soziale Position der adeligen Familien bestimmen. Sich den Zugang zum Hof zu bewahren und sich ständig in der Nähe des Kaisers zu etablieren, war für den Adel von entscheidender Wichtigkeit. Zentraler Wert in dieser Lebenswelt war die Reputation, das Ansehen oder Prestige, die Ehre, die man hatte. Sie repräsentierte die gesellschaftliche Stellung, machte deutlich, wer man war, und bestimmte den Ort, an den man von anderen gestellt wurde. Sie konnte zu- oder abnehmen, sie konnte wachsen und Handlungsmöglichkeiten eröffnen, sie konnte aber auch verloren gehen und war dann kaum wieder zu erlangen. Esteban Mauerer untersucht die Lebenswege von sieben Fürstenbergern, die einer Generation angehörten und in der Kirche, beim Militär sowie im Reichs- und Hofdienst Karriere machten. Anhand ihrer Karriereverläufe stellt er die große Bedeutung von Reputation dar und erhellt die Zusammenhänge zwischen finanziellen Ressourcen, gesellschaftlichen Chancen, Gewinn und Verlust von Ansehen, Selbstdarstellung und Repräsentation.