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Gesundheitsämter im Nationalsozialismus

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  • 546 stron
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Der Band untersucht erstmals auf breiter Quellenbasis am Beispiel Westfalens die Geschichte der Gesundheitsämter im Nationalsozialismus, die ab 1935 ein zentrales Instrument zur Durchsetzung der NS-Rassenhygiene waren. Die beiden zentralen Aufgabengebiete der Gesundheitsämter im NS-Staat, die „Erb- und Rassenpflege“ und die Gesundheitsfürsorge, werden seit ihrer Entstehung um die Jahrhundertwende verfolgt, und zwar mit Blick auf ihre Theorieentwicklung und ihre praktische Durchführung. Am Beispiel einzelner rassenhygienischer Maßnahmen (Sterilisationen, Ehegesundheitsuntersuchungen, erbbiologische Erhebungen) bzw. von Teilgebieten der Gesundheitsfürsorge (Tuberkulosefürsorge, Säuglingsfürsorge, psychiatrische Außenfürsorge) wird die Frage nach den Kontinuitäten und Diskontinuitäten eugenischen bzw. rassenhygienischen Gedankenguts zwischen 1900 und 1950 und seinen Verflechtungen mit der sozialhygienischen Gesundheitsfürsorge untersucht. Insgesamt bietet der Band eine facettenreiche Darstellung der Mechanismen und Auswirkungen der NS-Gesundheitspolitik für den Alltag der Bevölkerung.

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Gesundheitsämter im Nationalsozialismus, Johannes Vossen

Język
Rok wydania
2001
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Tytuł
Gesundheitsämter im Nationalsozialismus
Język
niemiecki
Rok wydania
2001
Liczba stron
546
ISBN10
3884749846
ISBN13
9783884749845
Seria
Opis
Der Band untersucht erstmals auf breiter Quellenbasis am Beispiel Westfalens die Geschichte der Gesundheitsämter im Nationalsozialismus, die ab 1935 ein zentrales Instrument zur Durchsetzung der NS-Rassenhygiene waren. Die beiden zentralen Aufgabengebiete der Gesundheitsämter im NS-Staat, die „Erb- und Rassenpflege“ und die Gesundheitsfürsorge, werden seit ihrer Entstehung um die Jahrhundertwende verfolgt, und zwar mit Blick auf ihre Theorieentwicklung und ihre praktische Durchführung. Am Beispiel einzelner rassenhygienischer Maßnahmen (Sterilisationen, Ehegesundheitsuntersuchungen, erbbiologische Erhebungen) bzw. von Teilgebieten der Gesundheitsfürsorge (Tuberkulosefürsorge, Säuglingsfürsorge, psychiatrische Außenfürsorge) wird die Frage nach den Kontinuitäten und Diskontinuitäten eugenischen bzw. rassenhygienischen Gedankenguts zwischen 1900 und 1950 und seinen Verflechtungen mit der sozialhygienischen Gesundheitsfürsorge untersucht. Insgesamt bietet der Band eine facettenreiche Darstellung der Mechanismen und Auswirkungen der NS-Gesundheitspolitik für den Alltag der Bevölkerung.