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Erich Steininger

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Erich Steininger ist einer der bekanntesten zeitgenössischen Druckgrafiker Österreichs, dessen Hauptaugenmerk auf dem Holzschnitt liegt. Neben Holzschnitten umfasst sein künstlerisches Repertoire Zeichnungen, Radierungen und Lithographien. Nach seinem Studium an der Wiener Akademie der bildenden Künste begann Steininger in den 1960er Jahren, den Holzschnitt in der Tradition des deutschen Expressionismus zu nutzen. Zunächst konzentrierte er sich auf gegenständliche Szenen aus seiner Heimat im Waldviertel, wie ländliche Darstellungen und Landschaften. Im Laufe der Zeit verschwanden die figurativen Elemente zunehmend zugunsten von schwarzweißen Liniengeflechten, die heute charakteristisch für seine Arbeiten sind. Vor etwa zwei Jahrzehnten begann er, seine realistische Formensprache in eine qualitätsvolle abstrakte Ebene zu überführen. Ein Höhepunkt dieser Entwicklung ist die Grafikmappe „Körper“ (1988), die 56 Holzschnitte umfasst. Figuren werden zunehmend zu Zeichen, während Linien selbst zum Bildthema werden. In umfangreichen Werkblöcken, die er „Körper wird Land“ nennt, kombiniert er figurative und abstrakte Formen zu dichten Kompositionen. Durch das gedrehte Übereinanderdrucken derselben Platte und die Kombination mehrerer Druckplatten entstehen beeindruckende Schichtungen mit großer räumlicher Tiefe. Die Einzelblätter (120 x 100 cm) werden gerahmt und „auf Stoß“ gehängt, was zu enormen Größen führt.

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Erich Steininger, Erich Steininger

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Erich Steininger
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niemiecki
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miękka
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Erich Steininger ist einer der bekanntesten zeitgenössischen Druckgrafiker Österreichs, dessen Hauptaugenmerk auf dem Holzschnitt liegt. Neben Holzschnitten umfasst sein künstlerisches Repertoire Zeichnungen, Radierungen und Lithographien. Nach seinem Studium an der Wiener Akademie der bildenden Künste begann Steininger in den 1960er Jahren, den Holzschnitt in der Tradition des deutschen Expressionismus zu nutzen. Zunächst konzentrierte er sich auf gegenständliche Szenen aus seiner Heimat im Waldviertel, wie ländliche Darstellungen und Landschaften. Im Laufe der Zeit verschwanden die figurativen Elemente zunehmend zugunsten von schwarzweißen Liniengeflechten, die heute charakteristisch für seine Arbeiten sind. Vor etwa zwei Jahrzehnten begann er, seine realistische Formensprache in eine qualitätsvolle abstrakte Ebene zu überführen. Ein Höhepunkt dieser Entwicklung ist die Grafikmappe „Körper“ (1988), die 56 Holzschnitte umfasst. Figuren werden zunehmend zu Zeichen, während Linien selbst zum Bildthema werden. In umfangreichen Werkblöcken, die er „Körper wird Land“ nennt, kombiniert er figurative und abstrakte Formen zu dichten Kompositionen. Durch das gedrehte Übereinanderdrucken derselben Platte und die Kombination mehrerer Druckplatten entstehen beeindruckende Schichtungen mit großer räumlicher Tiefe. Die Einzelblätter (120 x 100 cm) werden gerahmt und „auf Stoß“ gehängt, was zu enormen Größen führt.