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Die Ritalin-Gesellschaft

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In den letzten Wochen und Monaten wurden zunehmend Warnungen und kritische Stimmen gegen das Medikament Ritalin laut, das immer häufiger gegen die Aufmerksamkeitsstörung ADHS verschrieben wird. Richard DeGrandpre zeigt in seinem Buch das erste Mal auf, wie der Beschleunigungswahn in unserer Gesellschaft und die Vergabe von Ritalin zusammenhängen. Der Autor beschreibt, wie eine „Schnellfeuer-Kultur“ das Bewusstsein unserer Kinder verändert, ihre emotionale und geistige Befindlichkeit, und wie sie dafür bezahlen müssen - mit der Einnahme von Stimulanzien, die die bewusstseinsverändernde Wirkung der Geschwindigkeit simulieren und mit einer Krankheit, die genau in dieses Bild passt: ADHS. "Die Sucht nach Sinnesreizen, ob von Kindern oder Erwachsenen, bedeutet eine Störung des bewussten Erlebens, bei der die betroffene Person unfähig ist, mit Langsamkeit umzugehen. Indem eine 'Schnellfeuer-Kultur' ein entsprechendes Bewusstsein prägt - und bei Kindern die Unfähigkeit, ihr eigenes Verhalten zu kontrollieren - entwickeln sich Reizabhängigkeiten, die unser Verhalten animieren, nach noch mehr Stimuli zu suchen. Im Zentrum dieses Entwicklungsproblems befindet sich die Erfahrung der Unbehaustheit, die durch Gefühle wie innere Ruhelosigkeit, Angst und Impulsivität charakterisiert ist." Richard DeGrandpre

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Die Ritalin-Gesellschaft, Richard J. DeGrandpre

Język
Rok wydania
2002
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Tytuł
Die Ritalin-Gesellschaft
Język
niemiecki
Wydawca
Beltz
Rok wydania
2002
Liczba stron
253
ISBN10
3407857969
ISBN13
9783407857965
Seria
Tagi
Oryginalna nazwa
Ritalin nation
Ocena
4,5 z 5
Opis
In den letzten Wochen und Monaten wurden zunehmend Warnungen und kritische Stimmen gegen das Medikament Ritalin laut, das immer häufiger gegen die Aufmerksamkeitsstörung ADHS verschrieben wird. Richard DeGrandpre zeigt in seinem Buch das erste Mal auf, wie der Beschleunigungswahn in unserer Gesellschaft und die Vergabe von Ritalin zusammenhängen. Der Autor beschreibt, wie eine „Schnellfeuer-Kultur“ das Bewusstsein unserer Kinder verändert, ihre emotionale und geistige Befindlichkeit, und wie sie dafür bezahlen müssen - mit der Einnahme von Stimulanzien, die die bewusstseinsverändernde Wirkung der Geschwindigkeit simulieren und mit einer Krankheit, die genau in dieses Bild passt: ADHS. "Die Sucht nach Sinnesreizen, ob von Kindern oder Erwachsenen, bedeutet eine Störung des bewussten Erlebens, bei der die betroffene Person unfähig ist, mit Langsamkeit umzugehen. Indem eine 'Schnellfeuer-Kultur' ein entsprechendes Bewusstsein prägt - und bei Kindern die Unfähigkeit, ihr eigenes Verhalten zu kontrollieren - entwickeln sich Reizabhängigkeiten, die unser Verhalten animieren, nach noch mehr Stimuli zu suchen. Im Zentrum dieses Entwicklungsproblems befindet sich die Erfahrung der Unbehaustheit, die durch Gefühle wie innere Ruhelosigkeit, Angst und Impulsivität charakterisiert ist." Richard DeGrandpre