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Kritik der Religion und Esoterik

Außer sich sein und zu sich kommen

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In der arabischen Welt ist der theokratische Islamismus auf dem Vormarsch, während in den USA fundamentalistische evangelische Sekten versuchen, Darwins Evolutionstheorie durch biblische Offenbarungen zu ersetzen. In den ehemaligen Ostblockländern gewinnen christliche Konfessionen an Einfluss. Angesichts dieser Entwicklungen stellt sich die Frage, ob die bisherigen Argumentationsmuster der Religionskritik für das 21. Jahrhundert noch taugen. Oder haben die, die behaupten, das religiöse Bewusstsein sei ein unveränderlicher Teil des Menschen, möglicherweise recht? Kellner untersucht verschiedene Formen der Religionskritik von der Frühscholastik über die Aufklärung bis hin zu Hegels Ansatz, den personifizierten Gott durch Logik oder den Weltgeist zu ersetzen. Als Wendepunkt identifiziert er Feuerbach, der die Frage nach der Existenz Gottes für überholt hält und sich darauf konzentriert, wie Gott in die Köpfe der Menschen gelangt. Dies führt unweigerlich zu Marx, der fordert, von der Kritik der Religion zur Kritik des sozialen Elends überzugehen, und zu Freud, der religiöse Inhalte als Projektionen des menschlichen Familienlebens interpretiert. Kellner integriert auch wichtige Thesen moralisch motivierter Religionskritiker wie Bucharin und Most in seine Überlegungen.

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Kritik der Religion und Esoterik, Manuel Kellner

Język
Rok wydania
2015
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Kritik der Religion und Esoterik
Podtytuł
Außer sich sein und zu sich kommen
Język
niemiecki
Rok wydania
2015
Oprawa
miękka
ISBN10
3896576844
ISBN13
9783896576842
Seria
Tagi
Ocena
2,5 z 5
Opis
In der arabischen Welt ist der theokratische Islamismus auf dem Vormarsch, während in den USA fundamentalistische evangelische Sekten versuchen, Darwins Evolutionstheorie durch biblische Offenbarungen zu ersetzen. In den ehemaligen Ostblockländern gewinnen christliche Konfessionen an Einfluss. Angesichts dieser Entwicklungen stellt sich die Frage, ob die bisherigen Argumentationsmuster der Religionskritik für das 21. Jahrhundert noch taugen. Oder haben die, die behaupten, das religiöse Bewusstsein sei ein unveränderlicher Teil des Menschen, möglicherweise recht? Kellner untersucht verschiedene Formen der Religionskritik von der Frühscholastik über die Aufklärung bis hin zu Hegels Ansatz, den personifizierten Gott durch Logik oder den Weltgeist zu ersetzen. Als Wendepunkt identifiziert er Feuerbach, der die Frage nach der Existenz Gottes für überholt hält und sich darauf konzentriert, wie Gott in die Köpfe der Menschen gelangt. Dies führt unweigerlich zu Marx, der fordert, von der Kritik der Religion zur Kritik des sozialen Elends überzugehen, und zu Freud, der religiöse Inhalte als Projektionen des menschlichen Familienlebens interpretiert. Kellner integriert auch wichtige Thesen moralisch motivierter Religionskritiker wie Bucharin und Most in seine Überlegungen.