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Prag, poste restante

Eine unbekannte Geschichte der Familie Mann

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Die siebzehnjährige Leonie, einzige Tochter Heinrich Manns, flieht 1933 mit ihrer jüdischen Mutter in deren Heimatstadt Prag. Doch die Gewalt der Nazi-Herrschaft wird sie einholen: Maria «Mimi» Kanova stirbt 1947 an den Folgen der Haft im KZ Theresienstadt. Im selben Jahr lernte Leonie den beliebten tschechoslowakischen Geschichtenerzähler Ludvik Askenazy kennen. Dies sind die Eckdaten einer Spurensuche, die ein ganzes Jahrhundert umspannt. Dabei erzählt Heinrich Manns Enkel Jindrich von der eigenen privilegierten Kindheit in einem kommunistischen Regime der fünfziger Jahre, von Nachbarn, die verschwinden, und der Mutter, die «in keine Kategorie passt» und geheimnisvolle Reisen nach Ostberlin unternimmt. Bis der «Prager Frühling» 1968 die Familie in den Westen zurücktreibt und der zwanzigjährige Jindrich, nun selbst Emigrant in dritter Generation, im studentenbewegten Berlin Fuß zu fassen versucht. Das Buch enthält die gänzlich unbekannte, so träumerisch wie präzise rekonstruierte Geschichte der «anderen Manns» – und eines kleinen Jungen an der Hand seiner Mutter in einem märchenhaften Prag.

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Prag, poste restante, Jindřich Mann

Język
Rok wydania
2007
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Prag, poste restante
Podtytuł
Eine unbekannte Geschichte der Familie Mann
Język
niemiecki
Wydawca
Rowohlt
Rok wydania
2007
Oprawa
twarda
Liczba stron
349
ISBN10
3498045008
ISBN13
9783498045005
Seria
Pierwsze wydanie
2007
Oryginalna nazwa
Prag, poste restante
Ocena
3,75 z 5
Opis
Die siebzehnjährige Leonie, einzige Tochter Heinrich Manns, flieht 1933 mit ihrer jüdischen Mutter in deren Heimatstadt Prag. Doch die Gewalt der Nazi-Herrschaft wird sie einholen: Maria «Mimi» Kanova stirbt 1947 an den Folgen der Haft im KZ Theresienstadt. Im selben Jahr lernte Leonie den beliebten tschechoslowakischen Geschichtenerzähler Ludvik Askenazy kennen. Dies sind die Eckdaten einer Spurensuche, die ein ganzes Jahrhundert umspannt. Dabei erzählt Heinrich Manns Enkel Jindrich von der eigenen privilegierten Kindheit in einem kommunistischen Regime der fünfziger Jahre, von Nachbarn, die verschwinden, und der Mutter, die «in keine Kategorie passt» und geheimnisvolle Reisen nach Ostberlin unternimmt. Bis der «Prager Frühling» 1968 die Familie in den Westen zurücktreibt und der zwanzigjährige Jindrich, nun selbst Emigrant in dritter Generation, im studentenbewegten Berlin Fuß zu fassen versucht. Das Buch enthält die gänzlich unbekannte, so träumerisch wie präzise rekonstruierte Geschichte der «anderen Manns» – und eines kleinen Jungen an der Hand seiner Mutter in einem märchenhaften Prag.