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Indien von oben

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Ein paar Quadratzentimeter Stoff, ein bisschen technisches Knowhow, eine steife Brise - und schon schwebt die Kamera an der Drachenschnur in den Himmel. Der Fotograf verbündet sich mit dem Wind, zähmt dessen unerschöpfliche Energie. Die dabei entstehenden Bilder provozieren unseren Sinn für Orientierung, spielen mit Strukturen und Geweben und bieten Nahaufnahmen von Indien aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel: Überdimensionierte Schatten zeichnen Muster auf einen Strand, architektonische Details, die sonst verborgen bleiben, werden auf einmal sichtbar, die Menschenströme der Kumbh Mela bekommen plötzlich eine Richtung. Nicolas Chorier hat seinen Drachen über der Millionenstadt Mumbai steigen lassen, er hat Fischern am einsamen Strand bei der Arbeit zugeschaut, und er blickt Dachdeckern beim Vollenden einer Kuppel über die Schulter. Der sorgfältig nach den jeweiligen Windverhältnissen ausgewählte kite erlaubt - einmal am Himmel installiert - dem Fotografen auf den richtigen Augenblick zu warten. Die Kamera fliegt, ein stiller Zuschauer, und ermöglicht einen intimen und gleichzeitig fremden Blick auf die Vielfalt indischen Lebens. Bild für Bild lässt sich so der Subkontinent neu entdecken - aus einer Perspektive, die ursprünglich nur den Wolken und indischen Gottheiten vorbehalten war. Die expressiven Aufnahmen werden ergänzt durch anekdotische Schilderungen von Choriers Odyssee durch Indien.

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Indien von oben, Nicolas Chorier

Język
Rok wydania
2007
Oprawa
(twarda)
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4,5
Bardzo dobra
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Tytuł
Indien von oben
Język
niemiecki
Rok wydania
2007
Oprawa
twarda
ISBN10
3894056908
ISBN13
9783894056902
Seria
Tagi
Ocena
4,5 z 5
Opis
Ein paar Quadratzentimeter Stoff, ein bisschen technisches Knowhow, eine steife Brise - und schon schwebt die Kamera an der Drachenschnur in den Himmel. Der Fotograf verbündet sich mit dem Wind, zähmt dessen unerschöpfliche Energie. Die dabei entstehenden Bilder provozieren unseren Sinn für Orientierung, spielen mit Strukturen und Geweben und bieten Nahaufnahmen von Indien aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel: Überdimensionierte Schatten zeichnen Muster auf einen Strand, architektonische Details, die sonst verborgen bleiben, werden auf einmal sichtbar, die Menschenströme der Kumbh Mela bekommen plötzlich eine Richtung. Nicolas Chorier hat seinen Drachen über der Millionenstadt Mumbai steigen lassen, er hat Fischern am einsamen Strand bei der Arbeit zugeschaut, und er blickt Dachdeckern beim Vollenden einer Kuppel über die Schulter. Der sorgfältig nach den jeweiligen Windverhältnissen ausgewählte kite erlaubt - einmal am Himmel installiert - dem Fotografen auf den richtigen Augenblick zu warten. Die Kamera fliegt, ein stiller Zuschauer, und ermöglicht einen intimen und gleichzeitig fremden Blick auf die Vielfalt indischen Lebens. Bild für Bild lässt sich so der Subkontinent neu entdecken - aus einer Perspektive, die ursprünglich nur den Wolken und indischen Gottheiten vorbehalten war. Die expressiven Aufnahmen werden ergänzt durch anekdotische Schilderungen von Choriers Odyssee durch Indien.