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Soziologische Theorien in der Archäologie

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Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Archäologie und Soziologie sind auf den ersten Blick grundverschieden. Beide Wissenschaften untersuchen jedoch gleichermaßen soziale Phänomene. Während der Soziologie dabei soziales Handeln und Verhalten direkt zugänglich ist, ist die Archäologie auf rein materielle Quellen angewiesen. Damit benötigt die Archäologie einen speziellen theoretischen Zugang bei der Rekonstruktion prähistorischer Gesellschaften, den die Soziologie liefern kann. Knut Petzold stellt zunächst die theoretischen Paradigmen der Processual Archaeology und der Post-processual Archaeology dar und expliziert deren sozialwissenschaftliche Elemente. Darauf hin erfolgt eine kritische Auseinandersetzung hinsichtlich ihrer Brauchbarkeit für archäologische Fragestellungen. Es zeigen sich bezüglich des materiellen Charakters archäologischer Quellen zwei Funktionalistische Erklärungen scheitern am Problem funktionaler Äquivalente und interpretative Ansätze können keine prüfbaren Aussagen generieren. Als Alternative entwickelt der Autor auf Basis des Strukturell-individualistischen Ansatzes und der Produktionsfaktorentheorie einen Zugang, der prüfbare Erklärungen ermöglicht und wendet ihn exemplarisch an.

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Soziologische Theorien in der Archäologie, Knut Petzold

Język
Rok wydania
2012
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Soziologische Theorien in der Archäologie
Język
niemiecki
Rok wydania
2012
Oprawa
miękka
Liczba stron
132
ISBN10
3639410777
ISBN13
9783639410778
Seria
Tagi
Opis
Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Archäologie und Soziologie sind auf den ersten Blick grundverschieden. Beide Wissenschaften untersuchen jedoch gleichermaßen soziale Phänomene. Während der Soziologie dabei soziales Handeln und Verhalten direkt zugänglich ist, ist die Archäologie auf rein materielle Quellen angewiesen. Damit benötigt die Archäologie einen speziellen theoretischen Zugang bei der Rekonstruktion prähistorischer Gesellschaften, den die Soziologie liefern kann. Knut Petzold stellt zunächst die theoretischen Paradigmen der Processual Archaeology und der Post-processual Archaeology dar und expliziert deren sozialwissenschaftliche Elemente. Darauf hin erfolgt eine kritische Auseinandersetzung hinsichtlich ihrer Brauchbarkeit für archäologische Fragestellungen. Es zeigen sich bezüglich des materiellen Charakters archäologischer Quellen zwei Funktionalistische Erklärungen scheitern am Problem funktionaler Äquivalente und interpretative Ansätze können keine prüfbaren Aussagen generieren. Als Alternative entwickelt der Autor auf Basis des Strukturell-individualistischen Ansatzes und der Produktionsfaktorentheorie einen Zugang, der prüfbare Erklärungen ermöglicht und wendet ihn exemplarisch an.