Bookbot

Die Disziplinierung der Stadt

Parametry

  • 396 stron
  • 14 godzin czytania

Więcej o książce

Nach der Jahrhundertwende entstanden in schweizerischen wie in deutschen Städten neue Quartiere von grosser Einheitlichkeit und starker Ausstrahlung. Der Gedanke von Ordnung und Disziplin wie auch die Vision sozialer Gerechtigkeit und Integration finden darin ihren sichtbaren Ausdruck. In Konkurrenz zu diesem statisch-ordnenden Prinzip entwickelten der öffentliche und der motorisierte Verkehr eine Dynamik, die das dichte Gefüge der traditionellen Stadt sprengte und eine umfassende Trennung der Funktionen einleitete. Die reich illustrierte Publikation geht dem Verlauf und den Ursachen dieser Prozesse nach. Sie ortet die Ursprünge des modernen Ordnungsdenkens in der sozialen Ungleichheit und in der Zivilisationskritik der Reformbewegungen um die Jahrhundertwende. Die ausführlich dargestellten Städtebauwettbewerbe 'Gross-Berlin' (1910) und 'Gross-Zürich' (1918) lieferten als Ideenquellen eine umfassende Vision moderner Raumplanung im Zeichen der Gartenstadt. Die Publikation untersucht, wie diese Ideen im Lauf der Zwischenkriegszeit umgesetzt wurden und welche Instrumente die imposanten Quartierplanungen jener Zeit ermöglichten. Diese Forschung wird eingebettet in das breite Spektrum der sozial-, wirtschafts- und ideologiegeschichtlichen Entwicklung sowie die Reformdiskurse in Architektur und Städtebau im frühen 20. Jahrhundert.

Wydanie

Zakup książki

Die Disziplinierung der Stadt, Daniel Kurz

Język
Rok wydania
2008
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Die Disziplinierung der Stadt
Język
niemiecki
Wydawca
gta-Verl.
Rok wydania
2008
Liczba stron
396
ISBN10
3856762167
ISBN13
9783856762162
Seria
Opis
Nach der Jahrhundertwende entstanden in schweizerischen wie in deutschen Städten neue Quartiere von grosser Einheitlichkeit und starker Ausstrahlung. Der Gedanke von Ordnung und Disziplin wie auch die Vision sozialer Gerechtigkeit und Integration finden darin ihren sichtbaren Ausdruck. In Konkurrenz zu diesem statisch-ordnenden Prinzip entwickelten der öffentliche und der motorisierte Verkehr eine Dynamik, die das dichte Gefüge der traditionellen Stadt sprengte und eine umfassende Trennung der Funktionen einleitete. Die reich illustrierte Publikation geht dem Verlauf und den Ursachen dieser Prozesse nach. Sie ortet die Ursprünge des modernen Ordnungsdenkens in der sozialen Ungleichheit und in der Zivilisationskritik der Reformbewegungen um die Jahrhundertwende. Die ausführlich dargestellten Städtebauwettbewerbe 'Gross-Berlin' (1910) und 'Gross-Zürich' (1918) lieferten als Ideenquellen eine umfassende Vision moderner Raumplanung im Zeichen der Gartenstadt. Die Publikation untersucht, wie diese Ideen im Lauf der Zwischenkriegszeit umgesetzt wurden und welche Instrumente die imposanten Quartierplanungen jener Zeit ermöglichten. Diese Forschung wird eingebettet in das breite Spektrum der sozial-, wirtschafts- und ideologiegeschichtlichen Entwicklung sowie die Reformdiskurse in Architektur und Städtebau im frühen 20. Jahrhundert.