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Anthropologie Europas

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Was sagen Genetik, Archäologie und Sprachwissenschaft über den Ursprung und die Entwicklung der europäischen Völker? Erstmals wird der aktuelle Forschungsstand zusammengefasst. Die Anthropologie war lange Zeit durch die Rassenlehre des Nationalsozialismus und den Sozialdarwinismus diskreditiert, doch die Fortschritte in der genetischen Forschung haben diese Wissenschaft rehabilitiert. Es bleibt jedoch eine Herausforderung, die Ergebnisse der Genetik – wie die Verbreitung bestimmter Gentypen – mit den Erkenntnissen der Archäologie, Geschichtsschreibung und Sprachwissenschaft in Einklang zu bringen. Der Autor vermeidet es, Kultur durch Biologie erklären zu wollen, und zeigt stattdessen die Faszination der biologisch-genetischen Entwicklung und Vermischung der europäischen Völker. In Kombination mit archäologischen, sprachwissenschaftlichen, kulturellen und historischen Aspekten entsteht ein neuer Blick auf die Geschichte der europäischen Völker. Der erste Abschnitt behandelt die Entwicklung Europas von der Steinzeit bis zur Gegenwart aus anthropologischer Sicht. Der zweite Teil widmet sich den heutigen europäischen Völkern: ihrer Herkunft, den prägenden Prozessen, ihrer Abstammung und den Verwandtschaftsverhältnissen. Auch wenn die Unterschiede graduell sind, eröffnet die Kombination mit klassischer Geschichtswissenschaft neue Perspektiven auf die Vergangenheit und Gegenwart der europäischen Völker.

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Anthropologie Europas, Andreas Vonderach

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Anthropologie Europas
Język
niemiecki
Wydawca
Ares-Verl.
Rok wydania
2008
Oprawa
twarda
Liczba stron
448
ISBN10
3902475528
ISBN13
9783902475527
Seria
Ocena
5 z 5
Opis
Was sagen Genetik, Archäologie und Sprachwissenschaft über den Ursprung und die Entwicklung der europäischen Völker? Erstmals wird der aktuelle Forschungsstand zusammengefasst. Die Anthropologie war lange Zeit durch die Rassenlehre des Nationalsozialismus und den Sozialdarwinismus diskreditiert, doch die Fortschritte in der genetischen Forschung haben diese Wissenschaft rehabilitiert. Es bleibt jedoch eine Herausforderung, die Ergebnisse der Genetik – wie die Verbreitung bestimmter Gentypen – mit den Erkenntnissen der Archäologie, Geschichtsschreibung und Sprachwissenschaft in Einklang zu bringen. Der Autor vermeidet es, Kultur durch Biologie erklären zu wollen, und zeigt stattdessen die Faszination der biologisch-genetischen Entwicklung und Vermischung der europäischen Völker. In Kombination mit archäologischen, sprachwissenschaftlichen, kulturellen und historischen Aspekten entsteht ein neuer Blick auf die Geschichte der europäischen Völker. Der erste Abschnitt behandelt die Entwicklung Europas von der Steinzeit bis zur Gegenwart aus anthropologischer Sicht. Der zweite Teil widmet sich den heutigen europäischen Völkern: ihrer Herkunft, den prägenden Prozessen, ihrer Abstammung und den Verwandtschaftsverhältnissen. Auch wenn die Unterschiede graduell sind, eröffnet die Kombination mit klassischer Geschichtswissenschaft neue Perspektiven auf die Vergangenheit und Gegenwart der europäischen Völker.