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Prag ist eine ziemlich bemerkenswerte Stadt. Denn sie hat gleich zwei faszinierende Gesichter. Das eine, das fast jeder kennt, zeigt uns die prachtvolle Burg oben auf dem Hradschin, die weltbekannte Karlsbrücke, den gotischen Rathausplatz, den legendären Wenzelsplatz und das jüdische Viertel Josefov. Dem anderen Gesicht, das sich wesentlich bedeckter hält, muss man erstmal auf die Spur kommen. Und genau deshalb sollten Sie, ja müssen Sie sich sogar verlaufen, ausgetretene Pfade verlassen und sich auf Abwege begeben. Noch reizvoller sind diese nach Sonnenuntergang, wenn das schummrige Laternenlicht die Stadt in einen verwunschenen Ort verwandelt. Wenn man die kopfsteingepflasterten Strässchen hoch zur erleuchteten Burg läuft und Prag bei jedem Blick zurück ein Stück mehr von sich zeigt, dann verliebt man sich unweigerlich Schritt um Schritt und möchte erst wieder heimkehren, wenn man jeden der versteckten Winkel kennt. Die Prager selbst ähneln ihrer Stadt und sind deswegen auch nicht sofort zu knacken. Das gilt für den Parlamentsabgeordneten genauso wie für den Postboten. Umso mehr Freude macht es, sich in eine der vielen Bierkneipen neben sie zu setzen und auch diese Herausforderung anzunehmen. Man wird belohnt – und weiß irgendwann, was auch Franz Kafka schon wusste: „ Prag lässt nicht los. Dieses Mütterchen hat Krallen.“ Bemerkenswert!
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Ein perfektes Wochenende in ... Prag, Silke Bacher
- Język
- Rok wydania
- 2014
- Oprawa
- (miękka),
- Stan książki
- Bardzo dobry
- Cena
- 12,37 zł
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- Tytuł
- Ein perfektes Wochenende in ... Prag
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Silke Bacher
- Wydawca
- Süddt. Zeitung
- Rok wydania
- 2014
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 108
- ISBN10
- 3864971829
- ISBN13
- 9783864971822
- Seria
- Tagi
- Opis
- Prag ist eine ziemlich bemerkenswerte Stadt. Denn sie hat gleich zwei faszinierende Gesichter. Das eine, das fast jeder kennt, zeigt uns die prachtvolle Burg oben auf dem Hradschin, die weltbekannte Karlsbrücke, den gotischen Rathausplatz, den legendären Wenzelsplatz und das jüdische Viertel Josefov. Dem anderen Gesicht, das sich wesentlich bedeckter hält, muss man erstmal auf die Spur kommen. Und genau deshalb sollten Sie, ja müssen Sie sich sogar verlaufen, ausgetretene Pfade verlassen und sich auf Abwege begeben. Noch reizvoller sind diese nach Sonnenuntergang, wenn das schummrige Laternenlicht die Stadt in einen verwunschenen Ort verwandelt. Wenn man die kopfsteingepflasterten Strässchen hoch zur erleuchteten Burg läuft und Prag bei jedem Blick zurück ein Stück mehr von sich zeigt, dann verliebt man sich unweigerlich Schritt um Schritt und möchte erst wieder heimkehren, wenn man jeden der versteckten Winkel kennt. Die Prager selbst ähneln ihrer Stadt und sind deswegen auch nicht sofort zu knacken. Das gilt für den Parlamentsabgeordneten genauso wie für den Postboten. Umso mehr Freude macht es, sich in eine der vielen Bierkneipen neben sie zu setzen und auch diese Herausforderung anzunehmen. Man wird belohnt – und weiß irgendwann, was auch Franz Kafka schon wusste: „ Prag lässt nicht los. Dieses Mütterchen hat Krallen.“ Bemerkenswert!




