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Siedlerfamilien aus Westfalen, dem Emsland, dem Osnabrücker- und Oldenburgerland sowie Schlesien, und ihre polnischen Mitbürger in den Kreisen Jarotschin (Jarocin) und Pleschen (Pleszew) im 19. und 20. Jahrhundert zwischen der Preußischen Provinz Posen, Polen, "Wartheland", Deutschland und Europa

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Das Buch behandelt die Kolonisation katholischer Landwirte zwischen 1890 und 1945 in den Kreisen Jarotschin und Pleschen in der Provinz Posen sowie das Schicksal vieler Siedler nach 1945. 1886 trat ein Gesetz zur Förderung deutscher Ansiedlungen in den Provinzen Westpreußen und Posen in Kraft, und die „Königlich Preußische Ansiedlungskommission“ wurde gegründet. Bismarck strebte eine Germanisierung des Ostens an, während wirtschaftliche Not in Deutschland Landwirte dazu brachte, im Osten ein „Rentengut“ zu suchen. Die Regierung begann, auch Katholiken in drei Kreisen anzusiedeln, da sie diese als politisch unzuverlässig ansah. Die Siedler kamen aus verschiedenen deutschen Regionen und erlebten harte Anfangsjahre, konnten jedoch durch Fleiß und Sparsamkeit einen gewissen Wohlstand erreichen. Nach dem Ersten Weltkrieg lebten die Deutschen im polnischen Staat und mussten sich zwischen deutscher und polnischer Staatsbürgerschaft entscheiden, wobei viele aus Existenzangst für Polen optierten. Die Zeit zwischen den Weltkriegen war schwierig, doch die Beziehungen zu den polnischen Bürgern waren überwiegend gut. Der Überfall auf Polen 1939 führte zu massiven Gewalttaten gegen Deutsche. Nach dem Krieg mussten die Siedler vor der russischen Armee fliehen und verloren ihre Heimat. In den 1950er Jahren versuchten sie, eine neue Existenz aufzubauen. Heute besuchen viele Nachkommen die alten Siedlungsorte in Polen, um ihre Wurzeln zu entdec

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Siedlerfamilien aus Westfalen, dem Emsland, dem Osnabrücker- und Oldenburgerland sowie Schlesien, und ihre polnischen Mitbürger in den Kreisen Jarotschin (Jarocin) und Pleschen (Pleszew) im 19. und 20. Jahrhundert zwischen der Preußischen Provinz Posen, Polen, "Wartheland", Deutschland und Europa, Anneliese Westermann

Język
Rok wydania
2009
Oprawa
(miękka)
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Siedlerfamilien aus Westfalen, dem Emsland, dem Osnabrücker- und Oldenburgerland sowie Schlesien, und ihre polnischen Mitbürger in den Kreisen Jarotschin (Jarocin) und Pleschen (Pleszew) im 19. und 20. Jahrhundert zwischen der Preußischen Provinz Posen, Polen, "Wartheland", Deutschland und Europa
Język
niemiecki
Rok wydania
2009
Oprawa
miękka
Liczba stron
490
ISBN10
3881206922
ISBN13
9783881206921
Seria
Opis
Das Buch behandelt die Kolonisation katholischer Landwirte zwischen 1890 und 1945 in den Kreisen Jarotschin und Pleschen in der Provinz Posen sowie das Schicksal vieler Siedler nach 1945. 1886 trat ein Gesetz zur Förderung deutscher Ansiedlungen in den Provinzen Westpreußen und Posen in Kraft, und die „Königlich Preußische Ansiedlungskommission“ wurde gegründet. Bismarck strebte eine Germanisierung des Ostens an, während wirtschaftliche Not in Deutschland Landwirte dazu brachte, im Osten ein „Rentengut“ zu suchen. Die Regierung begann, auch Katholiken in drei Kreisen anzusiedeln, da sie diese als politisch unzuverlässig ansah. Die Siedler kamen aus verschiedenen deutschen Regionen und erlebten harte Anfangsjahre, konnten jedoch durch Fleiß und Sparsamkeit einen gewissen Wohlstand erreichen. Nach dem Ersten Weltkrieg lebten die Deutschen im polnischen Staat und mussten sich zwischen deutscher und polnischer Staatsbürgerschaft entscheiden, wobei viele aus Existenzangst für Polen optierten. Die Zeit zwischen den Weltkriegen war schwierig, doch die Beziehungen zu den polnischen Bürgern waren überwiegend gut. Der Überfall auf Polen 1939 führte zu massiven Gewalttaten gegen Deutsche. Nach dem Krieg mussten die Siedler vor der russischen Armee fliehen und verloren ihre Heimat. In den 1950er Jahren versuchten sie, eine neue Existenz aufzubauen. Heute besuchen viele Nachkommen die alten Siedlungsorte in Polen, um ihre Wurzeln zu entdec